Extremtest für Esslinger Feuerwehr: G26.3-Atemschutzprüfung fordert alles ab
Extremtest für Esslinger Feuerwehr: G26.3-Atemschutzprüfung fordert alles ab
Jedes Jahr müssen die Berufsfeuerwehrleute in Esslingen einen kräftezehrenden Fitnesstest bestehen, um zu beweisen, dass sie den körperlichen Anforderungen ihres Berufs gewachsen sind. Marcel Meier, ein Mitarbeiter des Oberbürgermeisteramts, hat sich kürzlich selbst der Herausforderung gestellt. Der sogenannte G26.3-Test bringt die Teilnehmer mit Klettern, Laufen und Radfahren – alles in schwerer Schutzkleidung – an ihre Grenzen.
Der G26.3-Atemschutz-Leistungstest ist für alle 60 Berufsfeuerwehrleute in Esslingen verpflichtend. Jeder muss ihn einmal im Jahr bestehen, mit nur einer Möglichkeit zur Wiederholung bei Durchfallen. Die Prüfung umfasst drei anspruchsvolle Übungen: das Erklettern einer 30 Meter hohen Endlosleiter, einen 200-Meter-Bergsprint auf dem Laufband sowie zwei Minuten Radfahren bei einem Widerstand von 120 Watt. Die Feuerwehrleute tragen dabei die vollständige Ausrüstung inklusive umluftunabhängigem Atemschutzgerät (Pressluftatmer), was zusätzlich 20 bis 25 Kilogramm Gewicht bedeutet.
Für Meier war die Endlosleiter die größte Hürde. Dennoch meisterte er alle drei Disziplinen erfolgreich. Im Nachhinein gab er zu, dass der Test im Vergleich zur körperlichen Belastung eines echten Einsatzes kaum ins Gewicht falle. Andreas Gundl, Leiter der Sondergefahreneinheit, pflichtete ihm bei und bezeichnete die Prüfung als bloßes "Aufwärmtraining" für reale Notfälle.
Bei Bränden oder Rettungseinsätzen tragen Feuerwehrleute oft Zusatzausrüstung wie Schläuche, Äxte oder Löscher – bis zu 40 Kilogramm extra. Die Anforderungen steigen noch weiter, wenn es gilt, Alarmierungen zu bearbeiten: Allein 2021 rückte die Esslinger Feuerwehr rekordverdächtige 970 Mal aus – und das, obwohl es in der Region keine größeren Unwetter gab.
Deutschlandweit müssen rund 100.000 Berufsfeuerwehrleute jährlich den G26.3-Test bestehen. Die Anforderungen variieren je nach Alter und Geschlecht: Männer unter 40 Jahren benötigen mindestens 2,5 Watt pro Kilogramm Körpergewicht (mindestens 200 Watt), Frauen derselben Altersgruppe 2,0 Watt/kg (mindestens 150 Watt). Ältere Feuerwehrleute haben leicht reduzierte Vorgaben. Zudem werden BMI, Lungenfunktion und die maximale Herzfrequenz (220 minus Lebensalter) überprüft.
Der jährliche Fitnesstest stellt sicher, dass die Einsatzkräfte extremen körperlichen Belastungen standhalten. Esslingens Team – wie viele andere im Land – muss diese strengen Kriterien erfüllen, um im Dienst zu bleiben. Angesichts steigender Einsatzzahlen ist ihre Einsatzbereitschaft heute wichtiger denn je.
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