02 April 2026, 08:37

Zoll findet 33.000 geschmuggelte Zigaretten in versteckten Fahrzeug-Hohlräumen

Ein unordentlicher Haufen von aschfarbenen Zigaretten auf einem Tisch.

Zoll findet 33.000 geschmuggelte Zigaretten in versteckten Fahrzeug-Hohlräumen

Zollbeamte entdeckten bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A6 einen großen Vorrat an geschmuggelten Zigaretten. Die Überprüfung fand am 3. Juni am Rasthof Hohenlohe Nord in der Nähe von Waldenburg statt. Zwei ausländische Reisende wurden in einem Fahrzeug mit versteckten Hohlräumen angehalten, die mit unversteuertem Tabak gefüllt waren.

Zunächst fanden die Beamten 13 Zigarettenpackungen in zwei Papiersäcken auf der Rücksitzbank. Die Reisenden behaupteten, sie würden jeweils nur vier Packungen bei sich tragen – die innerhalb der EU zulässige zollfreie Höchstmenge. Doch eine gründlichere Durchsuchung förderte weitaus mehr zutage.

In einem versteckten Hohlraum zwischen Motorraum und Armaturenbrett befanden sich 803 weitere Packungen. Weitere 21 Packungen wurden in einem Koffer im Kofferraum entdeckt. Über 20 Packungen kamen zum Vorschein, als die Fahrzeuginnenverkleidung demontiert wurde. Selbst die Verkleidung über dem linken Hinterrad und andere strukturelle Hohlräume enthielten zusätzliche Zigaretten.

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Insgesamt wurden 33.040 geschmuggelte Zigaretten sowie das Fahrzeug selbst beschlagnahmt. Der geschätzte Steuerausfall durch die Ware beläuft sich auf mehr als 6.400 Euro. Gegen die beiden Verdächtigen wurden umgehend Steuerhinterziehungsverfahren eingeleitet.

Die beschlagnahmten Zigaretten und das Fahrzeug sollen zur Begleichung der ausstehenden Steuerverbindlichkeiten dienen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Zigaretten-Schmugel auf wichtigen Verkehrsrouten zu bekämpfen. Zollbeamte überwachen weiterhin grenzüberschreitende Bewegungen auf undeclarierte Waren.

Quelle