24 April 2026, 16:33

Wer wird Deutschlands nächster Bundespräsident? CDU/CSU diskutiert heiße Kandidaten

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten: "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Wer wird Deutschlands nächster Bundespräsident? CDU/CSU diskutiert heiße Kandidaten

Die Suche nach Deutschlands nächstem Bundespräsidenten gewinnt in CDU und CSU an Fahrt. Mehrere Namen sind nun im Gespräch, wobei Schlüsselpersonen unterschiedliche Kandidaten unterstützen. Die Parteien wollen im Laufe des Sommers eine gemeinsame Empfehlung abschließen.

Ilse Aigner, die Präsidentin des bayerischen Landtags, hat sich als aussichtsreiche Anwärterin etabliert. Markus Söder, der CSU-Vorsitzende, schlug sie als starke Kandidatin für das Amt vor. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, sprach ihr umgehend seine volle Unterstützung aus und bezeichnete Aigner als integrative und bürgernahe Persönlichkeit.

Auch andere Namen geistern durch die Diskussionen. Familienministerin Karin Prien (CDU) und die ehemalige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer sollen laut Berichten über eine Kandidatur nachdenken. Der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor begrüßte zwar die Idee einer Präsidentin im Schloss Bellevue, äußerte aber Zweifel an Aigners Eignung. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, erklärte hingegen, er werde jeden gut qualifizierten Kandidaten unterstützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In den kommenden Monaten werden CDU und CSU die Optionen prüfen. Ziel ist es, vor der Wahl ein gemeinsames Personalvorschlag zu unterbreiten. Aigners Kandidatur hat durch Müllers Rückendeckung und Söders Unterstützung Aufwind erhalten. Die endgültige Entscheidung wird jedoch von weiteren Verhandlungen innerhalb der Union abhängen. Der gewählte Kandidat oder die gewählte Kandidatin wird die Unterstützung beider Parteien benötigen, um die Wahl zum Bundespräsidenten zu gewinnen.

Quelle