24 April 2026, 22:28

Gefahrgut-Unfall auf der A2: Lkw mit undichtem Natriumfluorid-Fass gestoppt

Lastwagen in der N\303\244he eines Geb\303\244udes mit einem "Gefahr wegen offener Grube"-Schild, B\303\244ume und Geb\303\244ude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Gefahrgut-Unfall auf der A2: Lkw mit undichtem Natriumfluorid-Fass gestoppt

Gefahrgut-Unfall auf der A2 bei Vlotho in den frühen Morgenstunden

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In den frühen Stunden des Dienstags kam es auf der Autobahn A2 bei Vlotho zu einem Vorfall mit gefährlichen Gütern. Die Polizei griff ein, nachdem Meldungen über einen Lkw ohne funktionierende Beleuchtung, aber mit blinkender Warnblinkanlage eingingen. Das Fahrzeug transportierte Natriumfluorid – einen gefährlichen chemischen Stoff – in unsicherem Zustand.

Gegen 3:40 Uhr alarmierten Autofahrer die Behörden über einen Sattelschlepper, der in Richtung Hannover unterwegs war und defekte Rückleuchten hatte. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und wies ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eines der beladenen Fässer mit Natriumfluorid unsachgemäß gesichert und beschädigt war.

Der 52-jährige Fahrer, ein belarussischer Staatsbürger, hatte keine Gefahrgut-Kennzeichnung am Fahrzeug angebracht. Die Behörden sperrten umgehend einen Radius von 50 Metern ab und alarmierten die Feuerwehr. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden vorsorglich dekontaminiert.

Die Feuerwehrkräfte verbringen derzeit den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter, um Austritte zu verhindern. Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot. Die Verkehrsabteilung der Bielefelder Polizei wird die Fahrtdatenschreiber des Fahrzeugs auf weitere Verstöße überprüfen.

Der Lkw bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen stillgelegt. Die Einsatzkräfte sichern die fachgerechte Handhabung des Chemikalien, um Umweltgefahren zu vermeiden. Die Polizei wird prüfen, ob gegen den Fahrer oder das Transportunternehmen weitere Anklagepunkte erhoben werden.

Quelle