Gifhorns Polizei startet Großkampagne für mehr Verkehrssicherheit auf Rädern und E-Scootern
Franka MeisterGifhorns Polizei startet Großkampagne für mehr Verkehrssicherheit auf Rädern und E-Scootern
Polizeiinspektion Gifhorn startet Verkehrssicherheitskampagne
Die Polizeiinspektion Gifhorn hat am Dienstag im Rahmen des bundesweiten Aktionstags "Sicher.Mobil.Leben" eine Verkehrssicherheitskampagne gestartet. Die Initiative richtete sich gezielt an Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und ältere Verkehrsteilnehmer, um das Sicherheitsbewusstsein zu stärken und die Unfallzahlen in der Region zu senken.
Im Einsatz waren über 40 Beamte, die im gesamten Landkreis unterwegs waren. Sie kontrollierten knapp 100 Radfahrer und mehr als 50 E-Scooter-Fahrer, gaben Hinweise zu Verkehrsregeln und sicheren Verhaltensweisen. Besonders E-Scooter-Nutzer wurden über die geltenden Vorschriften aufgeklärt, während Radfahrern bewährte Sicherheitspraktiken in Erinnerung gerufen wurden.
Ein besonderer Fokus lag auf Senioren, insbesondere auf Personen über 55 Jahre, die überproportional häufig in Fahrradunfälle verwickelt sind. Die Verkehrswacht des Landkreises Gifhorn bot älteren Verkehrsteilnehmern praktische Sicherheitstipps an und beantwortete rechtliche Fragen. Zudem wiesen die Behörden auf die Risiken hin, die mit der zunehmenden Beliebtheit von E-Bikes (Pedelecs) in dieser Altersgruppe verbunden sind.
Ein zentrales Thema der Kampagne war die Helmpflicht. Die Polizei empfahl dringend, dass alle Radfahrer – vor allem ältere – einen Helm tragen, um das Risiko schwerer Verletzungen zu verringern. Eine spezielle Präventionsveranstaltung für Senioren unterstrich diese Sicherheitsbotschaften.
Ziel der Aktion war es, durch bessere Aufklärung und Einhaltung der Verkehrsregeln die Unfallzahlen zu reduzieren. Rund 150 Verkehrsteilnehmer erhielten während des Einsatzes direkte Beratung. Die Behörden betonen weiterhin, dass sicheres Verhalten und die Nutzung von Helmen Verletzungen deutlich mindern können.






