26 April 2026, 12:45

Deutsch-französisches Energieforschungszentrum für nachhaltige Innovationen gegründet

Luftaufnahme eines gro\ssen Geb"udes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, B"umen, Gras und Strommasten, mit H"ugeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Deutsch-französisches Energieforschungszentrum für nachhaltige Innovationen gegründet

EDF-Gruppe und das Karlsruher Institut für Technologie unterzeichnen Abkommen für neues deutsch-französisches Energieforschungszentrum

Die EDF-Gruppe und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben eine Vereinbarung zur Gründung eines neuen deutsch-französischen Energieforschungszentrums unterzeichnet. Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Entwicklung zukunftsweisender Energielösungen, wobei EDF jährlich mehr als 2 Millionen Euro in das Projekt investiert. Beide Institutionen streben eine Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der nachhaltigen Technologieentwicklung an.

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Das Zentrum wird sich mit den Auswirkungen neuer Energiesysteme befassen und innovative Verfahren zur Stromerzeugung entwickeln. Schwerpunkte liegen auf dezentraler Energieversorgung, insbesondere Brennstoffzellen, sowie auf umwelttechnischen Fortschritten. Die Forschungsergebnisse sollen beschleunigt in industrielle Anwendungen überführt werden.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von EDF, die über 2.600 Mitarbeiter beschäftigt und mit einem Jahresbudget von rund 500 Millionen Euro arbeitet, wird eng mit der Universität zusammenarbeiten. Das KIT, bekannt für seine Expertise in Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Wirtschaft, bildet etwa 15.000 Studierende in über 120 Instituten aus und verfügt über ein Jahresbudget von knapp 430 Millionen Euro.

Die Zusammenarbeit baut auf der bestehenden Präsenz von EDF in Deutschland auf, wo das Unternehmen 34,5 Prozent der Anteile an EnBW hält. Die Partnerschaft sichert die fortlaufende Kooperation zwischen französischen und deutschen Energieexperten.

Das neue Forschungszentrum erhält von EDF jährlich über 2 Millionen Euro. Seine Arbeit umfasst Energieanalysen, technologische Innovationen und umweltfreundliche Lösungen. Die Initiative soll die industrielle Umsetzung nachhaltiger Energiepraktiken in beiden Ländern beschleunigen.

Quelle