Betrunken auf dem E-Scooter: Cannabis-Fahrer ohne Versicherung erwischt
Marko MargrafBetrunken auf dem E-Scooter: Cannabis-Fahrer ohne Versicherung erwischt
Ein 34-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde am Donnerstagabend in Waldshut von der Polizei angehalten. Die Kontrolle erfolgte gegen 22:00 Uhr auf der Konstanzer Straße am 27. Februar 2025. Die Beamten vermuteten schnell, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand.
Während der Verkehrskontrolle zeigte der Mann deutliche Anzeichen von Beeinträchtigung. Ein Urintest bestätigte den Konsum von Cannabis, daraufhin wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Später stellten die Beamten fest, dass der E-Scooter über keine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung verfügte.
Nach deutschem Recht drohen Fahrern eines E-Scooters mit einem THC-Wert von über 3,5 ng/ml ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot bei Ersttätern. Bei Wiederholungstaten steigen die Strafen auf bis zu 1.500 Euro, zudem wird das Fahrverbot auf drei Monate verlängert. Die Behörden können zudem gemäß § 46 FeV den Führerschein entziehen.
Dem Mann werden nun zwei separate Straftaten vorgeworfen: das Fahren unter Drogeneinfluss sowie das Fehlen einer Versicherung für das Fahrzeug. Beide Vergehen wurden im Rahmen der Ermittlungen bestätigt.
Der Fall wird nun juristisch weiterverfolgt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss der Fahrer mit Geldstrafen, Punkten in Flensburg und einem vorübergehenden Fahrverbot rechnen. Das Fehlen der Versicherung könnte zudem weitere verwaltungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die genauen Kosten für das Bußgeld wegen der fehlenden Versicherung stehen noch nicht fest.






