30 April 2026, 00:51

Betrugsrecht.de: Wie eine dubiose Plattform Betrugsopfer erneut abzockt

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Betrugsrecht.de: Wie eine dubiose Plattform Betrugsopfer erneut abzockt

Betrugsrecht.de: Dubiose Plattform lockt Betrugsopfer in die nächste Falle

Eine Website namens betrugsrecht.de gibt vor, Opfern von Betrug zu helfen, ihr verlorenes Geld zurückzuholen. Sie bietet rechtliche Unterstützung bei Anlagebetrug, Krypto-Scams und anderen Finanzverbrechen an. Doch die Beweise deuten darauf hin, dass es sich bei dem Angebot selbst um einen Betrug handeln könnte – gezielt auf verzweifelte Geschädigte abzielend.

Die Seite wirbt mit einer kostenlosen Fallprüfung, der Rückverfolgung von Geldern und juristischen Schritten – angeblich erst nach Erfolg gegen Provision. Zu den angebotenen Dienstleistungen zählen Investmentbetrug, Krypto-Scams, Liebesbetrug und Unternehmensbetrug. Doch die angegebene Adresse in Berlin beherbergt mehrere Firmen – keine davon trägt den Namen betrugsrecht.de.

Der angebliche Gründer, Dr. Thomas Weber, ist im offiziellen deutschen Anwaltsregister nicht auffindbar. Die Fotos der "Mitarbeiter" auf der Website sind KI-generiert, und die Besitzerdaten der Domain bleiben verborgen. Zudem wurde die Registrierung erst Ende 2025 verlängert – ein weiterer Verdachtsmoment.

Betroffene berichten, sie seien angewiesen worden, ein Konto beim Krypto-Dienstleister Kraken zu eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) einzuzahlen, um eine Rückbuchung einzuleiten. Sobald das Geld überwiesen ist, verschwinden die Betrüger oder verlangen zusätzliche Gebühren. Die Wiederbeschaffung gestohlener Kryptowährungen gilt ohnehin als äußerst schwierig – die Opfer bleiben oft ohne Handlungsmöglichkeiten.

Die gefälschten Referenzen und die aggressiven Zahlungsforderungen der Website entsprechen dem Muster eines "Recovery-Scams". Behörden warnen, dass solche Maschen gezielt Menschen ausnutzen, die bereits Opfer von Betrug geworden sind. Wer von betrugsrecht.de kontaktiert wird, sollte den Vorfall umgehend melden – und keinesfalls weiter mit den angeblichen Helfern kommunizieren.

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