27 March 2026, 02:29

Zoll beschlagnahmt 8.000 Euro bei portugiesischer Spedition wegen unbezahlter Mautgebühren

Mautstelle mit darunterfahrenden Autos, umgeben von Verkehrskegeln, Absperrpfosten, Schildtafeln, einem Torbogen, Laternenmasten, B├Ąumen, Geb├Ąuden und einem bew├Âlktem Himmel.

Zoll beschlagnahmt 8.000 Euro bei portugiesischer Spedition wegen unbezahlter Mautgebühren

Deutsche Zollbeamte haben bei einem portugiesischen Speditionsunternehmen mehr als 8.000 Euro beschlagnahmt, nachdem dieses Mautgebühren nicht beglichen hatte. Die Beitreibung der Schulden erfolgte am 29. Juli 2025 am Zollamt Konstanz-Autobahn. Das Unternehmen begleiche den vollen Betrag umgehend per Banküberweisung.

Die ausstehende Summe von 8.010 Euro umfasste elf unbezahlte Forderungen zwischen Januar und April 2025. Darin enthalten waren Mautgebühren sowie damit verbundene Strafzahlungen, die das Unternehmen nicht beglichen hatte. Die Behörden griffen ein, nachdem das Unternehmen wiederholt nicht gezahlt hatte.

Für ähnliche Fälle, die 2025 vom Hauptzollamt Singen oder anderen deutschen Zollstellen bearbeitet wurden, liegen keine gesamtdeutschen Zahlen vor. Allerdings führten bundesweite Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in jenem Jahr zu 25.765 Überprüfungen und 6.121 rechtlichen Verfahren. Die meisten finanziellen Schäden standen dabei in Verbindung mit der Baubranche.

Das portugiesische Speditionsunternehmen beglich seine Schulden vor Ort und vermeidet so weitere rechtliche Schritte. Zollbeamte bestätigten, dass die Zahlung als Sofortüberweisung abgewickelt wurde. Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung von Forderungen bei unbezahlten transportbezogenen Gebühren in Deutschland.

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