VSG Altglienicke feiert historisches Pokalfinale und DFB-Pokal-Premiere
VSG Altglienicke holt dramatischen Sieg im Berliner Pokalfinale und qualifiziert sich für den DFB-Pokal
In einem packenden Finale des Berliner Landespokals hat sich die VSG Altglienicke durchgesetzt und sich damit erstmals für den DFB-Pokal qualifiziert. Das Spiel gegen den BFC Dynamo musste in die Verlängerung, ehe ein spätes Tor den Einzug ins nationale Turnier perfekt machte. Sportdirektor Torsten Mattuschka bezeichnete die Partie als eine der intensivsten Erfahrungen seiner Karriere.
Die Mannschaft aus Altglienicke begann dominant und bestimmte die erste Halbzeit. Doch zum Ende der regulären Spielzeit stand es 1:1, und die Truppe musste sogar mit zehn Mann weiterspielen. Dennoch blieb Mattuschka überzeugt: Seine Mannschaft sei die einzige gewesen, die das Spiel gewinnen konnte.
Torhüter Luis Maria Zwick wurde zum Matchwinner – er hielt einen Elfmeter und glänzte mit mehreren entscheidenden Paraden. Trotz eigener Kritik an seiner Leistung („manchmal schrecklich“) nannte er den Sieg „wunderbar süß“. Den lang ersehnten Treffer in der Verlängerung erzielte schließlich Jonas Nietfeld, der den Ball zum 2:1-Endstand im Netz unterbrachte.
Nach dem Jubel eilte Mattuschka direkt zu einem Cheerleading-Wettbewerb, um seine Tochter zu unterstützen. Mit Blick auf die Zukunft hofft er auf ein prestigeträchtiges Los im DFB-Pokal – Traumgegner wären für ihn Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Für Altglienicke ist es die erste Teilnahme am DFB-Pokal. Der hart erkämpfte Verlängerungssieg gegen den BFC Dynamo bescherte dem Verein die Teilnahme an der ersten Hauptrunde. Nun wartet die Mannschaft gespannt auf die Auslosung, die den nächsten Gegner bestimmt.






