05 June 2026, 19:23

Vom Herzchirurgen zum Hausarzt: Ein ungewöhnlicher Karrierewechsel mit Signalwirkung

Zukunft der lokalen Hausarztpraxis gesichert

Vom Herzchirurgen zum Hausarzt: Ein ungewöhnlicher Karrierewechsel mit Signalwirkung

Dr. Alexandro Hoyer Sepúlveda, ehemaliger Herzchirurg am Universitätsklinikum Leipzig, wechselt in die Allgemeinmedizin. Sein Karrierewechsel ist Teil eines Förderprogramms des Landkreises Goslar, das die medizinische Grundversorgung in der Region verbessern soll. Die Initiative stößt bereits jetzt auf positive Resonanz bei lokalen Verantwortlichen.

Der aus dem Raum Astfeld stammende Mediziner wird künftig sowohl in seiner Heimatgemeinde als auch in Langelsheim tätig sein. Für seinen Berufswechsel erhält er eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro aus dem Programm des Landkreises. Mit dieser finanziellen Unterstützung übernimmt er eine bestehende Hausarztpraxis in Astfeld.

Sein Entschluss, die spezialisierte Chirurgie zugunsten der Allgemeinmedizin aufzugeben, begründet Hoyer Sepúlveda mit dem Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance. Trotz seiner hochspezialisierten chirurgischen Laufbahn sieht er in der hausärztlichen Tätigkeit die Chance, ein vielseitigerer Arzt zu werden. Seine neue Position umfasst zudem eine volle Kassenzulassung, was eine breitere Patientenversorgung ermöglicht.

Lokale Politiker begrüßen die Wirkung des Programms. Landrat Dr. Alexander Saipa betont dessen Erfolg bei der Gewinnung von Mediziner:innen für die Region. Auch Ingo Henze, Bürgermeister von Langelsheim, zeigt sich zufrieden mit den positiven Entwicklungen für seine Stadt.

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Die 50.000-Euro-Förderung ermöglicht es Hoyer Sepúlveda, seine Praxis in Astfeld aufzubauen und gleichzeitig die Versorgung in Langelsheim aufrechtzuerhalten. Sein Wechsel von der Herzchirurgie in die Allgemeinmedizin spiegelt sowohl persönliches als auch berufliches Wachstum wider. Die Initiative trägt weiterhin dazu bei, die medizinische Versorgung in unterversorgten Gebieten durch langfristige Personalbindung zu stärken.

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