TikTok-Star Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Juan MentzelTikTok-Star Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
TikTok-Star und Fußball-Influencer Sai löst Debatte aus, nachdem er Mainz in viralem Video als „tote Stadt“ bezeichnet
In einem am 1. Juni veröffentlichten Clip mit dem Titel „Nein zu Mainz“ schildert der Social-Media-Star seine frustrierende Reise zu einem internationalen Spiel – und sorgt damit für geteilte Reaktionen. Seine scharfe Kritik an Essen, Verkehr und Atmosphäre spaltet die Zuschauer im Netz.
Sais Reise begann mit einer beschwerlichen Anfahrt aus München: von maroden Straßen und verwirrenden Umleitungen berichtete er, bevor er schließlich in Mainz ankam. Vor Ort hatte er Mühe, anständiges Essen zu finden, und musste sich schließlich mit einem acht Euro teuren Döner begnügen. Das Gericht bereitete ihm anschließend heftige Magenkrämpfe – ein weiterer Grund für seine Verärgerung.
Im Video bezeichnete er die Stadt als „tot“ und behauptete scherzhaft: „Hier gibt es nicht mal Gespenster.“ Sein Fazit fiel vernichtend aus: „Tote Stadt. Du hast kein Recht, dich zu äußern.“
Die Reaktionen im Netz fallen gemischt aus. Einige Nutzer verteidigten Mainz, betonten den Charme der Stadt und lobten die kulinarischen Angebote. Andere stimmten Sais Kritik zu – darunter auch ein User, der fast ein Jahrzehnt dort gelebt hatte und die mangelnde Gastronomie-Szene bestätigte.
Durch das Video rückt Mainz nun ausgerechnet wegen negativer Schlagzeilen in den Fokus. Ob die Vorwürfe zu Essen, Verkehr und Stadtflair langfristig Auswirkungen auf den Tourismus oder das lokale Image haben werden, bleibt abzuwarten.






