Telekom führt "Stille Stunde" für entspanntes Einkaufen ohne Reizüberflutung ein
Juan MentzelTelekom führt "Stille Stunde" für entspanntes Einkaufen ohne Reizüberflutung ein
Die Telekom hat eine neue Initiative namens „Stille Stunde“ gestartet, um Kunden ein ruhigeres Einkaufserlebnis zu bieten. Der Service soll durch reduzierte Geräusche und gedimmtes Licht in ausgewählten Filialen die Reizüberflutung verringern – besonders für diejenigen, die eine entspanntere Atmosphäre benötigen oder bevorzugen.
Das Konzept der „Stillen Stunde“ richtet sich vor allem an ältere Menschen sowie an Personen in schwierigen Lebenssituationen. Während dieser Zeiten werden akustische und visuelle Ablenkungen minimiert, um ungestörte Einzelberatungen zu ermöglichen. Das Personal nimmt sich zudem mehr Zeit für persönliche Gespräche, sodass der Besuch stressfrei verläuft.
Obwohl Termine vorab gebucht werden müssen, können Kunden auch spontan ohne Voranmeldung vorbeikommen. Diese Flexibilität kommt besonders denen entgegen, denen langfristige Planung schwerfällt. Die Telekom hat den Service bereits in Berlin, Köln und München eingeführt und plant eine baldige Ausweitung auf weitere Standorte.
Der Begriff „Stille Stunde“ wird ebenfalls vom Verein Gemeinsam Zusammen e.V. verwendet, der wöchentlich sinnesfreundliche Maßnahmen im Einzelhandel fördert. An dessen Initiative beteiligen sich bereits 276 Geschäfte in ganz Deutschland. Die Telekom betont, dass es sich dabei nicht um ein Nischenangebot handelt, sondern um einen Teil einer breiteren Bewegung für mehr Barrierefreiheit im Handel.
Die „Stille Stunde“ unterstreicht das Engagement der Telekom für Inklusion und kundenorientierten Service. Durch die Reduzierung von Sinnesreizen sollen die Filialen für alle zugänglicher und einladender werden. Mit dem Wachstum der Initiative sind weitere Ausweitungen zu erwarten.






