Syrische Familie ohne Papiere an deutsch-französischer Grenze gestoppt
Juan MentzelSyrische Familie ohne Papiere an deutsch-französischer Grenze gestoppt
Syrische Familie an Grenzübergang Kehl-Europabrücke gestoppt
Am Sonntagabend wurde eine syrische Familie am Grenzübergang Kehl-Europabrücke angehalten, nachdem sie keine gültigen Einreisedokumente vorlegen konnte. Bundespolizisten entdeckten bei dem Vater eine kleine Menge Cannabisharz und vermuteten weitere Straftaten.
Bei einer anschließenden Blutprobe stellte sich heraus, dass der 33-jährige Mann Drogen im Blut hatte.
Das in Frankreich zugelassene Fahrzeug wurde gegen 23:03 Uhr von den Behörden gestoppt. An Bord befanden sich der 33-jährige Vater, seine 30-jährige Ehefrau sowie ihre drei Kinder im Alter von vier, sechs und neun Jahren.
Kein Familienmitglied konnte gültige Grenzpapiere vorweisen, was den Verdacht auf illegale Einreise, Schleusungskriminalität und Drogendelikte verstärkte. Bei einer Durchsuchung fand sich in der Tasche des Vaters Cannabisharz.
Die Landespolizei ordnete eine Blutuntersuchung an, die den Drogenkonsum bestätigte. Nach Abschluss aller Kontrollen wurde der Familie die Einreise nach Deutschland verweigert.
Laut allgemeinen Grenzstatistiken gab es in den vergangenen Jahren bis Ende Februar etwa 4.072 illegale Einreisen aus Frankreich nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland. Spezifische Zahlen zu Familien, die 2024 unter ähnlichen Umständen festgenommen wurden, liegen jedoch nicht vor.
Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Familie abgewiesen. Der positive Drogentest des Vaters und die fehlenden Papiere bestätigten die Entscheidung. Die Behörden bleiben wachsam und überwachen die Grenzübergänge auf vergleichbare Fälle.






