"Stuttgart 21" öffnet Baustelle an Ostern für seltene Einblicke in das Mega-Projekt
Marko Margraf"Stuttgart 21" öffnet Baustelle an Ostern für seltene Einblicke in das Mega-Projekt
Stuttgarts riesiges Bahnprojekt "Stuttgart 21" öffnet über das Osterwochenende seine Baustelle für die Öffentlichkeit. Von Karsamstag bis Ostermontag, jeweils zwischen 10:00 und 17:00 Uhr, können Besucher Teile der Anlage erkunden. Der Eintritt ist kostenlos, erfordert jedoch ein Ticket – für Ostersonntag sind noch tausende Karten verfügbar.
Die Veranstaltung bietet einen seltenen Einblick in die laufenden Arbeiten, darunter das historische Bonatz-Bauwerk, das Dach des neuen unterirdischen Bahnhofs sowie Informationen zum digitalen Eisenbahnknoten. Zudem erhalten die Gäste Einblicke in das zukünftige Stadtquartier Rosenstein. Über die Projektgesellschaft Stuttgart–Ulm können pro Person bis zu sechs Tickets im Voraus gebucht werden; täglich stehen 26.000 Karten zur Verfügung.
Während Karsamstag und Ostermontag bereits ausgebucht sind, gibt es für Ostersonntag noch freie Plätze. Das Projekt selbst umfasst einen kompletten Umbau des Stuttgarter Schienennetzes mit neuen Bahnhöfen, Tunneln, Gleisen und Brücken. Herzstück ist der unterirdische Hauptbahnof, der den heutigen Kopfbahnhof durch einen Durchgangsbahnhof ersetzen wird.
Die teilweise Inbetriebnahme des Bahnhofs hat sich verzögert; ein überarbeiteter Fahrplan wird nun für Mitte 2026 erwartet. Einige Berichte deuten darauf hin, dass die vollständige Fertigstellung erst 2029 oder 2030 erfolgen könnte – eine offizielle Bestätigung steht jedoch aus. Technische Details zur Bauweise bleiben begrenzt, da öffentliche Informationen sich stärker auf historische Aspekte der Berliner U-Bahn als auf Stuttgarts Innovationen konzentrieren.
Die Osteröffnung bietet die Gelegenheit, den Fortschritt eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands zu besichtigen. Für Ostersonntag sind noch Tickets erhältlich, eine Vorabanmeldung ist jedoch erforderlich. Wann "Stuttgart 21" vollständig fertiggestellt sein wird, bleibt vorerst ungewiss – die Zeitplanung wird weiterhin angepasst.






