31 March 2026, 18:35

Rheintalbahn wird zur Hochgeschwindigkeitsachse mit Milliardenausbau bis 2041

Karte von Ludwigshafen, Deutschland, mit einer roten Linie, die die Bahnroute markiert, und Text, der Details wie Bahnlänge, Entfernung und Sehenswürdigkeiten angibt.

Rheintalbahn wird zur Hochgeschwindigkeitsachse mit Milliardenausbau bis 2041

Großes Modernisierungsprojekt der Rheintalbahn läuft – schnellere und zuverlässigere Zugverbindungen in Aussicht

Ein umfangreicher Ausbau der Rheintalbahn ist in vollem Gange und soll künftig schnellere und pünktlichere Zugverbindungen ermöglichen. Das milliardenschwere Vorhaben erstreckt sich über Jahrzehnte und wird voraussichtlich erst 2041 abgeschlossen sein. Die wichtige Nord-Süd-Schienenachse Europas wird von zwei auf vier Gleise erweitert, um Kapazität und Geschwindigkeit zu steigern.

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Die Deutsche Bahn hat bereits zwei neue Fernverkehrsgleise zwischen Müllheim und Auggen verlegt. Auf diesen Strecken sollen Züge künftig bis zu 250 km/h schnell fahren. In Kürze werden entlang des sechs Kilometer langen Abschnitts auch Oberleitungen installiert.

Der Ausbauabschnitt im südlichen Baden-Württemberg soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Zudem entstehen in Müllheim und Auggen neue Bahnhöfe, um den verbesserten Betrieb zu unterstützen. Nach vollständiger Erweiterung wird die viergleisige Strecke zwischen Karlsruhe und Basel über 300 Güter-, Fern- und Regionalzüge täglich aufnehmen können.

Langfristiges Ziel ist eine durchgehend viergleisige Strecke mit zwei zusätzlichen Gleisen auf der gesamten Route. Dadurch können ICE-Hochgeschwindigkeitszüge deutlich schneller fahren, was Verspätungen verringert und die Pünktlichkeit erhöht.

Mit dem Ausbau der Rheintalbahn soll der Schienenverkehr entlang dieses zentralen europäischen Korridors revolutioniert werden. Höhere Geschwindigkeiten und eine größere Kapazität sollen zuverlässigere Verbindungen für Reisende und den Güterverkehr ermöglichen. Die vollständige Fertigstellung steht jedoch noch in mehr als 15 Jahren an.

Quelle