Streit um verspätete Ankunft der belgischen Nationalmannschaft in Stuttgart
Marko MargrafStreit um verspätete Ankunft der belgischen Nationalmannschaft in Stuttgart
Ein Streit ist zwischen dem Belgischen Fußballverband und der Stuttgarter Polizei über die verspätete Ankunft der belgischen Nationalmannschaft im Stuttgarter Stadion entstanden. Das Team traf am 26. Juni 2024 mit 21 Minuten Verspätung im Arena Stuttgart ein, was von beiden Seiten Kritik auslöste.
Die belgische Mannschaft verließ ihr Basislager um 15:43 Uhr, begleitet von einem Polizeigeleit. Die Behörden hatten eine Abfahrtszeit von 15:20 Uhr empfohlen, um eine Ankunft um 16:20 Uhr zu gewährleisten – bei einer geplanten Fahrzeit von 60 Minuten. Der belgische Verband bestand jedoch darauf, erst um 15:40 Uhr aufzubrechen.
Der Mannschaftsbus kam schließlich um 16:44 Uhr am Stadion an und verfehlte damit den vorgesehenen Zeitpunkt. Die Stuttgarter Polizei bestätigte, dass sie das Geleits auf Basis der üblichen Gefährdungsbeurteilung bereitgestellt habe; konkrete Risiken für das Team hätten nicht vorgelegen. Carsten Höfler, stellvertretender Polizepräsident, erklärte später, man hätte den Empfehlungen der Polizei folgen sollen.
Höfler kritisierte, was er als unbegründete Vorwürfe der belgischen Seite bezeichnete. Er betonte, die Beamten hätten ihre Pflichten erfüllt, und die Verantwortung für die Verspätung liege beim Verband.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf unterschiedliche Auffassungen zur Reiseplanung von hochkarätigen Fußballteams. Die Entscheidung des belgischen Verbandes, später als empfohlen abzureisen, führte zur verspäteten Ankunft. Die Polizei beharrt darauf, korrekt gehandelt zu haben, und fordert für die Zukunft eine stärkere Befolgung ihrer Richtlinien.






