Steuergelder für linke Gruppen: Wer profitiert – und wer wird ausgeschlossen?
Marko MargrafSteuergelder für linke Gruppen: Wer profitiert – und wer wird ausgeschlossen?
Öffentliche Förderung für politische Organisationen gerät in die Kritik
Nach Enthüllungen über die Verwendung von Steuergeldern für linksgerichtete Gruppen steht die staatliche Finanzierung politischer Organisationen zunehmend in der Kritik. Millionen Euro aus Bundesprogrammen flossen in Initiativen, die mit aktuellen Kontroversen in Verbindung stehen – darunter ein Schulskandal in Sachsen. Gleichzeitig wirft die rechtspopulistische AfD vor, ihre eigene parteinahe Stiftung werde seit Jahren systematisch von staatlichen Zuwendungen ausgeschlossen.
Zwei Lehrkräfte, die im Mittelpunkt eines Pornografie-Skandals an einer sächsischen Schule stehen, sind Mitglieder der linksextremen Gruppe "Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken". Ihre Einsatzkosten in Höhe von 2.500 Euro übernahm die Amadeu Antonio Stiftung, eine Organisation, die jährlich über sechs Millionen Euro an Steuergeldern erhält. Die Falken selbst profitieren seit 2016 massiv von staatlicher Unterstützung und erhielten seither fast 13 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
Jährlich sichert sich die Gruppe eine Million Euro über den "Kinder- und Jugendplan des Bundes", ein Programm, dessen Budget mittlerweile auf 250 Millionen Euro angewachsen ist. Dies ist nur eines von vielen wachsenden Förderprogrammen, die vorwerfbar linksgerichtete Strukturen finanzieren. Ein weiteres Projekt, "Lebendige Demokratie!", leitet jährlich fast 200 Millionen Euro an Steuergeldern in das um, was Kritiker als eine "links-grün-rote Subkultur" bezeichnen.
Die Verteilung öffentlicher Mittel beschränkt sich jedoch nicht auf aktivistische Gruppen. Über 600 Millionen Euro werden jährlich unter den Stiftungen der etablierten deutschen Parteien aufgeteilt – ein umfangreiches bürokratisches Netzwerk wird so aufrechterhalten. Die parteinahe Stiftung der AfD hingegen soll seit fünf Jahren von diesem System ausgeschlossen sein und erhält keine staatlichen Zuwendungen.
Die Förderstrukturen offenbaren ein komplexes Geflecht öffentlicher Gelder, das in politische und aktivistische Organisationen fließt. Während linksorientierte Gruppen beträchtliche jährliche Summen erhalten, bleibt die AfD-Stiftung ohne staatliche Unterstützung. Die Debatte über diese Mittelvergabe wird voraussichtlich weitergehen, da die Forderungen nach mehr Transparenz und Fairness lauter werden.






