Steinmeier startet "Ehrenamtstag" zum Tag der Verfassung für mehr bürgerliches Engagement
Franka MeisterSteinmeier startet "Ehrenamtstag" zum Tag der Verfassung für mehr bürgerliches Engagement
Bundespräsident Steinmeier würdigt Verfassungstag mit „Ehrenamtstag“ für mehr bürgerliches Engagement
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Tag der Verfassung genutzt, um einen „Ehrenamtstag“ ins Leben zu rufen – eine Initiative, die junge Menschen zu mehr gesellschaftlichem Engagement motivieren soll. Im Mittelpunkt stehen flexible Formen des Ehrenamts, etwa Online-Nachhilfe. Bei einem Besuch in einem Berliner Gemeinschaftsgarten unterstrich er den Wert praktischer Mitwirkung.
Das Grundgesetz, Deutschlands Verfassung, wurde am 23. Mai 1949 verkündet. Statt den Jahrestag lediglich als Feiertag zu begehen, gestaltete Steinmeier ihn zu einem aktiven Fest um. Der „Ehrenamtstag“ solle Jugendlichen die Möglichkeit bieten, ehrenamtliche Tätigkeiten kennenzulernen – ganz ohne langfristige Verpflichtungen, betonte der Bundespräsident.
Während seines Besuchs im Prinzessinnengarten, einem Gemeinschaftsgarten in Berlin, packte Steinmeier selbst mit an: Er pflanzte und erntete mit den Freiwilligen. Gemeinsames Handeln stärke die Demokratie, indem es unterschiedliche Gruppen zusammenbringe, erklärte er. In seiner Rede hob er hervor, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger das Fundament einer lebendigen Demokratie seien.
Langfristig hofft der Bundespräsident, dass der „Ehrenamtstag“ zu einer jährlichen Tradition wird. Neben klassischem Ehrenamt verwies er auf digitale Möglichkeiten wie Online-Nachhilfe als niedrigschwellige Einstiege. Sein Konzept verknüpft bürgerliches Engagement direkt mit den Werten des Grundgesetzes.
Der erste „Ehrenamtstag“ bietet jungen Menschen eine konkrete Chance, sich in ihrer Gemeinschaft einzubringen. Steinmeiers Aufruf verbindet freiwilliges Engagement mit den Prinzipien der Verfassung. Sollte die Initiative in den kommenden Jahren Anklang finden, könnte sie weiter ausgebaut werden.






