Steinangriff auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Mannheim und Karlsruhe beschädigt
Marko MargrafSteinangriff auf ICE: Hochgeschwindigkeitszug zwischen Mannheim und Karlsruhe beschädigt
ICE-Hochgeschwindigkeitszug mit Steinen angegriffen – Sachschaden, aber keine Verletzten
Am Dienstagabend wurde ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug zwischen 19:00 und 19:40 Uhr auf der Strecke Mannheim–Karlsruhe mit Steinen beworfen. Dabei entstand Sachschaden, Verletzte gab es jedoch nicht. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Ziel des Angriffs war der ICE 9514 auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Paris. Unbekannte Täter warfen Steine gegen den fahrenden Zug und zerstörten dabei zwei Fensterscheiben. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.600 Euro geschätzt.
In den vergangenen zwei Jahren kam es auf deutschen Schienen zu rund 15 ähnlichen Vorfällen. Meist handelte es sich um Vandalismus wie Steinwürfe oder Brandstiftung, mit Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Trotz der Häufigkeit solcher Zwischenfälle blieben auch diesmal Personen unverletzt.
Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu melden. Meldungen können telefonisch unter 0721-120160 oder über das Online-Formular unter www.bundespolizei.de erstattet werden. Für Medienanfragen steht Julia Busse von der Inspektion als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Die Ermittlungen laufen unter dem Verdacht der Gefährdung des Bahnverkehrs. Die Behörden werten derzeit Beweismaterial aus, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden aufgefordert, die Polizei zu unterstützen.






