25 March 2026, 10:28

9.500 unversteuerte Zigaretten am Stuttgarter Flughafen beschlagnahmt – teure Lektion für Reisende

Ein brauner Papiertüte, die wie eine Granate aussieht, mit einem Seil verschnürt und auf einem Tisch platziert, mit einer Zigarette daneben.

9.500 unversteuerte Zigaretten am Stuttgarter Flughafen beschlagnahmt – teure Lektion für Reisende

Reisende am Stuttgarter Flughafen muss teuren Fehler büßen – 9.500 unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt

Eine Reisende am Flughafen Stuttgart hat eine kostspielige Lektion gelernt, nachdem sie versucht hatte, mehr als 9.500 unversteuerte Zigaretten in die EU einzuführen. Zollbeamte griffen ein, als sie durch den grünen Ausgang gehen wollte – dieser ist ausschließlich für zollfreie Waren vorgesehen. Der Vorfall unterstreicht die strengen Vorschriften bei der Einfuhr von Tabakwaren, die von vielen Reisenden missverstanden werden.

Die Frau, die die Zigaretten nicht deklariert hatte, wurde von den Beamten nach der Gepäckausgabe kontrolliert. Später gab sie an, sie sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass EU-Regeln den zollfreien Import von Tabak in unbegrenzter Menge erlaubten – eine Fehlinformation, die sie im Internet gefunden hatte.

Die Zollbehörden konnten lediglich 200 Zigaretten als persönlichen Freibetrag gewähren. Für die verbleibenden 9.300 Stück fielen Zollgebühren in Höhe von 1.713,80 Euro an. Zusätzlich wurden 800 Euro als Sicherheit für eine erwartete Strafe einbehalten.

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Thomas Seemann, Sprecher des Hauptzollamts Stuttgart, riet Reisenden, sich vor dem Flug über die offiziellen Bestimmungen zu informieren. Als verlässliche Quelle nannte er die Website des Zolls, zoll.de. Gegen die Frau wurden zudem Steuerhinterziehungsermittlungen eingeleitet.

Allein im Jahr 2023 registrierten deutsche Flughäfen bei Zollkontrollen 1.247 ähnliche Verstöße. Der Versuch der Reisenden, die Abgaben zu umgehen, kostete sie insgesamt fast 2.500 Euro. Die Behörden betonten erneut, wie wichtig es ist, sich vor der Einreise in die EU über die Zollvorschriften zu informieren. Offizielle Quellen bleiben der einzige zuverlässige Weg, um Strafen für nicht deklarierte Waren zu vermeiden.

Quelle