Stadttheater-Sanierung platzt aus allen Nähten: 45,6 Millionen und kein Ende
Ron StollStadttheater-Sanierung platzt aus allen Nähten: 45,6 Millionen und kein Ende
Sanierung des Stadttheaters verzögert sich weiter – Kosten steigen auf 45,6 Millionen Euro
Die Sanierung des städtischen Theaters hat weitere Rückschläge erlitten: Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 45,6 Millionen Euro, und der Fertigstellungstermin wurde nach einer erneuten Steigerung um 5,5 Millionen Euro auf Januar 2027 verschoben. Unterdessen hat das Team für Stadtentwicklung Verstärkung erhalten – in Form einer neuen leitenden Beraterin.
Andreas Lukas, Mitglied der Grünen, übernahm 2023 die Leitung der Stadtentwicklungsbehörde. Seine Ernennung erfolgte mit Unterstützung von CDU, SPD und Grünen, die sich in einer gemeinsamen Abstimmung auf ihn einigten.
Eine Schlüsselrolle bei Lukas’ Berufung spielte Kim Theisen, ehemalige Co-Vorsitzende des lokalen Grünen-Verbands. Drei Jahre später holte Lukas Theisen nun als Beraterin in seine Behörde. Theisen verfügt über einen Bachelor in öffentlicher Verwaltung und arbeitete zuvor als Sachbearbeiterin im Bereich Bodenschutzrecht. Zudem bringt sie Erfahrung aus den Hauptausschüssen für Finanzen und Rechnungsprüfung des Stadtrats mit.
Erst kürzlich hatte die Stadt die Stelle einer leitenden Beraterin ausgeschrieben – auf die Ausschreibung beworben sich acht Kandidaten. Schließlich ging die Position an Theisen, die Lukas nun in seiner Behörde unterstützt.
Die Sanierung des Theaters bleibt weiterhin hinter dem Zeitplan und über dem Budget. Die jüngste Verzögerung und Kostensteigerung treiben die Gesamtsumme auf 45,6 Millionen Euro, die Fertigstellung ist nun für Anfang 2027 vorgesehen. Mit Theisens Ernennung gewinnt das Stadtentwicklungsteam zusätzliche Expertise für die Bewältigung der laufenden Projekte.






