07 June 2026, 16:27

SPD und DGB fordern verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für höhere Renten

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD und DGB fordern verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für höhere Renten

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt einen neuen Rentenreformvorschlag. Der Plan, ursprünglich vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgelegt, sieht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor, um die Rentenabsicherung zu stärken.

Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, kritisierte, dass die aktuellen Rentenregelungen unzureichend seien. Sie betonte die Notwendigkeit zusätzlicher finanzieller Mittel, um angemessene Alterseinkommen zu gewährleisten. Ihr Vorschlag sieht vor, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge in betriebliche Altersvorsorgesysteme einzahlen müssen.

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, setzt sich seit Langem für eine gesetzlich verankerte betriebliche Altersvorsorge ein. Nach dem Gewerkschaftsmodell sollen Arbeitgeber verpflichtet werden, gemeinsam mit den Beschäftigten in einen Fonds einzuzahlen. Die Unterstützung der SPD verleiht der Kampagne für eine stärkere betriebliche Altersversorgung nun zusätzliches politisches Gewicht.

Ziel des Vorhabens ist es, durch verpflichtende Arbeitgeberbeiträge höhere Alterseinkommen zu sichern. Sollte der Plan umgesetzt werden, würde dies eine deutliche Veränderung in der Finanzierung der betrieblichen Rente bedeuten. Die Zustimmung der SPD erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Debatte über das Thema weiter an Fahrt aufnimmt.

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