01 May 2026, 10:38

SPD-Politikerin Nasr besucht Dresdner Apotheke und diskutiert dringende Reformen

Plakat mit der Überschrift "Verringerung der Arzneimittelkosten unter der Biden-Harris-Verwaltung" mit Text und Logo, das Informationen zur Verringerung der Arzneimittelkosten unter der Verwaltung enthält.

SPD-Politikerin Nasr besucht Dresdner Apotheke und diskutiert dringende Reformen

Die SPD-Abgeordnete Rasha Nasr besuchte kürzlich die Knut-Apotheke in Dresden, um sich über die Herausforderungen vor Ort zu informieren. Obwohl sie selbst keine fachliche Expertise in Gesundheitspolitik mitbringt, wollte Nasr vor den anstehenden parlamentarischen Debatten praxisnahe Einblicke gewinnen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die täglichen Realitäten in Apotheken und der dringende Reformbedarf im Sektor.

Während des Termins tauschte sich Nasr mit Apothekeninhaber Michael Gäbe über zentrale Themen aus, insbesondere über das Vergütungssystem für Apotheken. Gäbe betonte, dass eine angemessene Anpassung der Gebühren unerlässlich sei, um die Versorgungsqualität zu sichern und einen Rückgang der Dienstleistungen zu verhindern. Ohne ausreichende Finanzierung, so seine Warnung, könnten Patientensicherheit und Servicequalität auf dem Spiel stehen.

Gäbe verwies zudem auf die übergeordnete Rolle der Apotheken im Gesundheitssystem. Als erste Anlaufstelle für viele Patientinnen und Patienten tragen sie dazu bei, gefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden und die Belastung für Ärzte und Krankenhäuser zu verringern. Er bezeichnete Apotheker als "Verbraucherschützer", die ihr pharmazeutisches Fachwissen verantwortungsvoll einsetzen.

Ein weiteres Thema war die mögliche Ausweitung der Aufgaben für Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Gäbe argumentierte, dass eine Erweiterung ihrer Verantwortungsbereiche ohne Lösung des Personalmangels die Patientensicherheit gefährden könnte. Er forderte politische Maßnahmen, die Apotheken wirtschaftlich stabilisieren und gleichzeitig Apotheker in die Lage versetzen, eine hochwertige Versorgung zu gewährleisten.

Nasr hörte den Ausführungen aufmerksam zu und bekräftigte ihr Interesse, die Bedürfnisse des Sektors zu verstehen. Sie versprach, die Anliegen der Apotheker nach Berlin zu tragen und dort weiter zu diskutieren.

Der Besuch vermittelte Nasr ein klareres Bild von den Belastungen, unter denen Apotheken stehen, und der Notwendigkeit von Reformen. Gäbes Hinweise zu Finanzierung, Personal und Patientensicherheit fließen nun in die politischen Beratungen ein. Die Ergebnisse könnten künftige Regelungen prägen, die Apotheken in ganz Deutschland betreffen.

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