Spandau 04 holt siebte Meisterschaft in Folge im Frauen-Wasserball
Die Frauen-Wasserballmannschaft von Spandau 04 hat zum siebten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft gewonnen. Unter Trainer Marko Stamm sicherte sich das Berliner Team den Titel mit einem hart erkämpften 15:9-Sieg gegen Blau-Weiß Bochum. Der Erfolg festigt ihre Vorherrschaft seit 2019 – mit Ausnahme des Jahres 2020, als wegen der Pandemie kein Meister ermittelt wurde.
Das entscheidende dritte Spiel der Finalserie begann als enges Duell. Beide Mannschaften wechselten sich mit Toren ab, bis Spandau im dritten Viertel davonzog. Bis zum Schlusspfiff baute das Team einen sechstorigen Vorsprung auf und machte damit den Meisterschaftsgewinn perfekt.
Acht verschiedene Spielerinnen trugen zum Torerfolg Spandaus bei. Anne Rieck und Ira Deike führten mit jeweils drei Treffern die Statistik an, während sich der Rest der Mannschaft die übrigen Tore teilte. Die ausgewogene Offensive erwies sich für Bochum als zu stark – die Gäste fanden keine Antwort auf die Tiefe des Kaders der Meisterinnen.
Seit Stamm 2019 das Traineramt übernahm, hat Spandau sieben nationale Titel gewonnen. Die einzige Unterbrechung gab es 2020, als die Saison wegen der Corona-Beschränkungen abgesagt wurde. Dieser jüngste Triumph zementiert ihren Ruf als das konsequenteste Frauen-Wasserballteam Deutschlands.
Der Sieg ist ein weiterer Meilenstein für eine Mannschaft, die im deutschen Wasserball Maßstäbe setzt. Mit einer Mischung aus erfahrenen Torjägerinnen und einem breiten Kader bleibt Spandau 04 das Team, an dem sich alle messen müssen. Der siebte Titel in Serie bestätigt ihre unangefochtene Spitzenposition in diesem Sport.






