Spahn verteidigt Merz gegen SPD-Kritik und fordert mehr Sacharbeit in der Koalition
Marko MargrafSpahn verteidigt Merz gegen SPD-Kritik und fordert mehr Sacharbeit in der Koalition
Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat Bundeskanzler Friedrich Merz nach jüngster Kritik in Schutz genommen. Seine Äußerungen erfolgten als Reaktion auf Aussagen des SPD-Politikers Matthias Miersch.
Spahn wies Mierschs Vorwürfe zurück und argumentierte, dass solche öffentlichen Stellungnahmen der Koalition nicht dienlich seien. Er betonte, dass es die Zusammenarbeit nicht fördere, übereinander statt miteinander zu reden.
Laut Spahn solle sich die Regierung auf die sachliche Arbeit konzentrieren, anstatt öffentliche Streitigkeiten auszutragen. Zudem behauptete er, Mierschs Äußerungen würden Merz' Engagement in schwierigen Phasen nicht gerecht.
Der Wortwechsel unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der Koalition. Spahns Reaktion deutet darauf hin, dass er interne Gespräche öffentlichen Kritik vorzieht. Der Fokus, so besteht er darauf, müsse auf der Regierungsarbeit liegen – und nicht auf Debatten.






