08 April 2026, 08:49

Silvester-Vandalismus: Teterower Apotheke zum dritten Mal durch Feuerwerk beschädigt

Plakat zeigt das brennende Second Avenue Armory in New York City mit einer Zuschauermenge und Text unten mit der Aufschrift "New York - Brand des Second Avenue Armory".

Silvester-Vandalismus: Teterower Apotheke zum dritten Mal durch Feuerwerk beschädigt

Teterows Rats-Apotheke erneut durch Silvester-Feuerwerk beschädigt

Während der Silvesterfeiern hat die Rats-Apotheke in Teterow erneut Schäden durch rücksichtsloses Feuerwerk erlitten. Die von Armin Noeske geführte Apotheke wurde von feiernden Gruppen angegriffen, die vom Marktplatz aus Pyrotechnik in Richtung des Gebäudes abfeuerten. Es ist bereits das dritte Mal in zwei Jahrzehnten, dass die Apotheke auf diese Weise beschädigt wurde.

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Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 1. Januar 2023, als mehrere Personen gezielt Feuerwerkskörper auf die Fassade der Apotheke abschossen. Dabei entstanden zahlreiche Brandspuren, und das beleuchtete Apothekenschild wurde schwer beschädigt: Der Buchstabe "R" wurde herausgeschossen, während das hervorspringende "A" über der Straße komplett zerstört wurde. Ein Schaufenster wies über 22 Brandflecken auf, doch die Scheibe selbst blieb heil.

Noeske, der die Apotheke 2013 übernommen hat, kennt solche Vorfälle bereits. 2017/18 traf eine fehlgeleitete Rakete das Dach, und 2002 löste ein Feuerwerkskörper sogar einen Brand im Gebäude aus. Trotz dieser Erfahrungen hatte er die Scheiben in diesem Jahr nicht mit Schutzplatten gesichert. Die Reparaturkosten will er nun über seine Glasversicherung abwickeln – ob die Police den Schaden jedoch vollständig deckt, ist noch unklar.

Für künftige Silvesterfeiern schließt der Besitzer eine Verplankung der Apotheke aus. Stattdessen wird er lediglich die Reparatur des Leuchtschilds in Auftrag geben, die bis zu 6.000 Euro kosten könnte. Die Fassade bleibt bei kommenden Feiern damit ungeschützt. Sollten weitere Schäden entstehen, wird Noeske voraussichtlich auf seine Versicherung angewiesen sein. Die Instandsetzung von Schild und Fassade wird zwar vorangetrieben, eine langfristige Lösung steht jedoch noch aus.

Quelle