Rheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zur Rhein-Vertiefung im Juli 2026
Marko MargrafRheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zur Rhein-Vertiefung im Juli 2026
Öffentliche Anhörungen zur Initiative „Rheinfelden 20plus“ finden am 1. und 2. Juli 2026 statt. Im Mittelpunkt der Sitzungen steht die geplante Vertiefung des Rheins im Bereich des Rheinfelder Wasserkraftwerks. Da das Vorhaben grenzüberschreitende Auswirkungen hat, sind sowohl deutsche als auch schweizerische Behörden in den Prozess eingebunden.
Die Anhörungen beginnen jeweils um 10 Uhr im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen. Ob die Öffentlichkeit teilnehmen darf, hängt von der Zustimmung der am Verfahren beteiligten Parteien ab.
Ein zentrales Thema der Sitzungen sind Umweltbelange. Diskutiert werden die möglichen Folgen für den Oberrhein sowie erforderliche Ausgleichsmaßnahmen. Das von naturenergie hochrhein AG vorgeschlagene Projekt sieht vor, die Flusssohle sowohl oberhalb als auch unterhalb des Kraftwerks Rheinfelden auszubaggern. An beiden Stellen sollen jeweils rund 35.000 Kubikmeter Gestein abgetragen werden.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich etwa zweieinhalb Jahre dauern. Zudem werden in den Anhörungen Stellungnahmen und Einwände von Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen behandelt.
Ziel des Vorhabens ist es, durch die Umgestaltung der Flusssohle die Stromerzeugung aus Wasserkraft zu steigern. Die endgültigen Entscheidungen fallen nach Prüfung der Umweltauswirkungen und der öffentlichen Rückmeldungen. An der Bewertung sind Behörden aus Deutschland und der Schweiz beteiligt.






