10 May 2026, 04:30

Radweg des Monats Mai: Zeitreise durch Kirchen, Klöster und Naturparadiese

Schwarz-weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Bäumen und Hügeln, beschriftet mit "Gothic Architecture in Germany" unten.

Radweg des Monats Mai: Zeitreise durch Kirchen, Klöster und Naturparadiese

Radweg des Monats Mai: Eine Reise durch Geschichte und Natur

Eine neue Radroute wurde zum „Radweg des Monats Mai“ gekürt. Die malerische Strecke startet am Knotenpunkt (JP) 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich durch historische Sehenswürdigkeiten sowie geschützte Landschaften. Unterwegs passieren Radfahrer jahrhundertealte Kirchen, ein mittelalterliches Kloster und ein Naturschutzgebiet.

Die Tour beginnt in Schwalmtal-Amern und führt zunächst am Mühlenturm vorbei, einem Wehrturm aus dem frühen 19. Jahrhundert. In der Nähe liegt die St.-Martins-Kirche (JP 10 in Oberkrüchten), ein einschiffiger Barockbau, der einen Abstecher wert ist.

Weiter geht es nach Niederkrüchten-Overhetfeld, wo die Kapelle St. Maria an den Heiden (JP 39) mit einem seltenen flämischen Schnitzaltar beeindruckt. In Elmpt thront die St.-Laurentius-Kirche als Relikt aus dem 15. Jahrhundert, während in Born die St.-Petrus-Kirche passiert wird, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Die Route quert anschließend die Happelter Heide, ein landschaftlich reizvolles Schutzgebiet von besonderer Naturschönheit. In Brüggen laden das Kreuzherrenkloster (Kanonikerstift) und die zugehörige St.-Nikolaus-Kirche zu einem Streifzug durch die Klostergeschichte ein.

Bevor die Etappe endet, führt der Weg nach Schwalmtal-Dilkrath, wo die katholische St.-Gertrudis-Kirche (JP 65) als dreischiffige Backsteinbasilika besticht. Den Abschluss bildet die St.-Michael-Kirche in Waldniel (JP 24), ein neugotischer Bau aus dem Jahr 1880.

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Der „Radweg des Monats Mai“ verbindet kulturelles Erbe mit Naturerlebnis. Radfahrer durchqueren eine Mischung aus mittelalterlicher Architektur, religiöser Geschichte und idyllischen Landschaften. Mit der St.-Michael-Kirche endet eine Zeitreise durch Vergangenheit und Natur.

Quelle