17 June 2026, 16:52

Porsche ruft 22.000 Cayenne-Diesel wegen illegaler Audi-Software zurück

Porsche schätzt Schaden durch Audi-Motoren auf 200 Millionen Euro

Porsche ruft 22.000 Cayenne-Diesel wegen illegaler Audi-Software zurück

Porsche ruft rund 22.000 Diesel-Modelle des Cayenne in ganz Europa wegen illegaler Software zurück. Das Problem geht auf von Audi gelieferte Motoren zurück, die mit Abschalteinrichtungen ausgestattet sind. Das Unternehmen hat bereits erhebliche finanzielle Verluste durch den Vorfall einkalkuliert.

Von der Rückrufaktion betroffen sind Fahrzeuge mit Audi-Dieselmotoren, in denen unzulässige Abgas-Steuerungssoftware verbaut ist. Porsche hat inzwischen ein korrigierendes Update für diese Modelle entwickelt. Die Lösung wartet derzeit noch auf die Freigabe durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Die Kosten des Skandals werden voraussichtlich etwa 200 Millionen Euro betragen. Dazu zählen die Aufwendungen für die Nachrüstung der betroffenen Fahrzeuge, Anwaltsgebühren sowie die Bereitstellung von Mietwagen für Kunden. Auch Wertminderungen bei geleasten Porsche-Modellen schlagen auf die Gesamtsumme durch.

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Porsche beabsichtigt, von Audi im Rahmen der bestehenden Lieferantenverträge Schadensersatz zu fordern. Zwar hat Audi zugesagt, die Kosten zu übernehmen, doch könnte die endgültige Summe unter den zunächst veranschlagten 200 Millionen Euro liegen.

Der Rückruf umfasst 22.000 Cayenne-Diesel in Europa. Sobald die Behörden grünes Licht geben, wird Porsche die notwendigen Software-Anpassungen vornehmen. Die finanziellen Auswirkungen hängen maßgeblich von der endgültigen Entschädigungsvereinbarung mit Audi ab.

Quelle