Porsche hält an der 718-Baureihe fest – trotz Stellenabbau und sinkender Produktion
Ron StollPorsche hält an der 718-Baureihe fest – trotz Stellenabbau und sinkender Produktion
Porsche hat bestätigt, dass die Baureihe 718 weiterhin Teil seines Modellprogramms bleibt. Die Entscheidung fällt nach dem Ende der Produktion der Vorgängergeneration im vergangenen Herbst. Der Sportwagenhersteller hatte sich bis jetzt nicht zur Zukunft des Modells geäußert.
Verhandlungen über Kostensenkungen und Personalabbau begannen bereits im Herbst zwischen der Porsche-Geschäftsführung und dem Betriebsrat. Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, bis 2025 rund 3.900 Stellen abzubauen.
Michael Leiters, der im Januar nach seiner Tätigkeit bei McLaren zum Vorstandsvorsitzenden ernannt wurde, erwartet, dass die Gespräche über ein zweites Sparpaket noch vor der Sommerpause im Juli abgeschlossen werden. Porsche will seinen Mitarbeitenden bald konkrete Informationen zu den geplanten Maßnahmen geben.
Die Marke passt sich an eine geringere Produktion an – im vergangenen Jahr waren es noch 280.000 Fahrzeuge. Um auch mit sinkenden Stückzahlen profitabel zu bleiben, setzt das Unternehmen auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi. Trotz der Umstellungen bleibt die 718 als Einstiegsmodell erhalten, um neue Kundschaft zu gewinnen.
Porsche hält an der 718-Serie fest, um eine breitere Kundschaft anzusprechen. Angesichts reduzierter Produktionszahlen und einer schlankeren Belegschaft muss das Unternehmen seine Finanzen sichern. Eine transparente Kommunikation mit den Beschäftigten bleibt während des Umbruchs eine Priorität.






