10 May 2026, 00:28

Pharma-Verwaltungen kämpfen 2026 mit Medikamentenknappheit und Lieferengpässen

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Pharma-Verwaltungen kämpfen 2026 mit Medikamentenknappheit und Lieferengpässen

Der Jahresbeginn 2026 bringt neue Herausforderungen für die Pharma-Verwaltungen in ganz Deutschland

Mit fast 550 Medikamenten, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als nicht verfügbar gemeldet werden, ist präzise Planung nun unverzichtbar. Unternehmen müssen Fristen, Verträge und Lagerbestände aufeinander abstimmen, um in den kommenden Monaten Lieferengpässe zu vermeiden.

Januar ist eine entscheidende Phase für die Festlegung saisonaler Prioritäten, insbesondere mit Blick auf die nächste Grippesaison. Bestellungen für Impfstoffe beginnen bereits Mitte Februar oder März – eine frühzeitige Vorbereitung ist daher essenziell. Die Verwaltungen überprüfen derzeit die Bestände nach der Bevorratung, bestätigen Lieferpläne und bewerten Lagerkapazitäten für neue Warenlieferungen.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Außendienstteams ist entscheidend, um bei Lieferengpässen oder logistischen Verzögerungen Prioritätenzuteilungen zu sichern. Aktualisierte Preiskonditionen und Rückgaberegelungen der Lieferanten müssen übersichtlich zusammengestellt werden, um schnell reagieren zu können. So lassen sich Preiserhöhungen abfedern – sei es durch die Nutzung älterer Bestände zu günstigeren Konditionen oder durch Anpassungen der Verkaufspreise.

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Bis Ende Januar müssen die Bestellformulare für Arztpraxen finalisiert sein. Dieser Schritt garantiert unterbrechungsfreie Lieferketten und reibungslose Abläufe für das kommende Jahr. Ein proaktives Bestandsmanagement bleibt der Schlüssel, um Lieferketten zu stabilisieren und Kosten unter Kontrolle zu halten.

Die ersten Wochen des Jahres 2026 erfordern eine sorgfältige Abstimmung zwischen Verwaltungen, Lieferanten und Vertriebsteams. Die Sicherung von Impfstoffbestellungen, die Steuerung der Lagerbestände und die Anpassung an Preisschwankungen werden die Versorgungssicherheit prägen. Ohne zeitnahe Maßnahmen drohen Engpässe und logistische Hürden, die die Gesundheitsversorgung in den nächsten Monaten beeinträchtigen könnten.

Quelle