Nioh 3 überzeugt mit neuem Kampfsystem und offener Spielwelt – trotz technischer Schwächen
Juan MentzelNioh 3 überzeugt mit neuem Kampfsystem und offener Spielwelt – trotz technischer Schwächen
Nioh 3 ist da – mit tieferem Kampfsystem und offenerer Spielwelt
Das neueste Werk von Koei Tecmo baut auf seinen Vorgängern auf und bietet ein ausgefeilteres Kampfsystem sowie eine stärker vernetzte, "offene" Spielwelt. Kritiker loben das fesselnde Gameplay, bemängeln jedoch technische Schwächen.
Die neueste Ausgabe der Reihe führt eine in große, miteinander verbundene Zonen unterteilte Welt ein. Spieler können diese frei erkunden, dabei auf stärkere Gegner treffen und wertvolle Beute finden. Das Kampfgeschehen bleibt ein absolutes Highlight – präziser, taktischer und belohnender als je zuvor.
Die Charakterentwicklung wurde um neue Systeme erweitert, die noch mehr Individualisierung bei den Builds ermöglichen. Zwei klar voneinander abgegrenzte Spielstile – Samurai und Ninja – stehen zur Wahl, jeder mit eigener Ausrüstung und einzigartigen Bewegungsmöglichkeiten. Praktische Verbesserungen wie die automatische Inventarverwaltung sorgen zudem für mehr Komfort.
Trotz dieser Stärken fällt die technische Performance gemischt aus: Einige Spieler berichten von Rucklern und Stabilitätsproblemen auf PlayStation 5 und PC. Die Handlung hingegen wird durchgehend als schwacher Punkt kritisiert – viele bezeichnen sie als vergessliche Füllmasse ohne Tiefe.
Mit einer Metacritic-Wertung von 86 zählt Nioh 3 zu den besten Vertretern seines Genres. Der Basispreis liegt bei 80 Euro – gerechtfertigt durch den erweiterten Umfang und das polierte Kampfsystem.
Fazit:Nioh 3 liefert ein ausgereiftes Action-Erlebnis mit mehr Tiefe im Kampf und größerer Erkundungsfreiheit. Technische Macken und eine blasse Story trüben den Gesamteindruck kaum – das Spiel überzeugt vor allem durch sein starkes Gameplay. Ein Muss für Fans herausfordernder, beutebelohnter Abenteuer.






