23 April 2026, 14:55

MVV-Energie-Chef begrüßt EEG-Reform als Durchbruch für Wind- und Solarausbau

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

MVV-Energie-Chef begrüßt EEG-Reform als Durchbruch für Wind- und Solarausbau

Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV Energie, unterstützt die jüngsten Pläne der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, den Ausbau von Wind- und Solarenergie in ganz Deutschland zu beschleunigen. Müller sieht den Gesetzentwurf als einen entscheidenden Schritt, um Jahre der Verzögerungen beim Wachstum der grünen Energien zu überwinden.

Das EEG wurde vor 20 Jahren eingeführt, um die Erzeugung erneuerbaren Stroms zu fördern. Es garantiert feste Vergütungssätze für Ökostrom, der ins Netz eingespeist wird – finanziert durch eine Umlage auf die Stromrechnungen der Verbraucher. Nun hat das Wirtschaftsministerium einen neuen Entwurf vorgelegt, der die Windenergie an Land durch mehrere zentrale Maßnahmen stärken soll.

Müller betonte die Notwendigkeit, langjährige Hindernisse zu beseitigen, die den Ausbau der Erneuerbaren gebremst haben. Er begrüßte Pläne, die Zahl der Windparks in Ausschreibungen zu erhöhen und Einschränkungen in norddeutschen Regionen aufzuheben. Zudem ist ein neues "Südquote"-Modell mit angepassten Vergütungen Teil des Vorschlags, um den Ausbau in Süddeutschland voranzutreiben.

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Der Vorstandsvorsitzende lobte die Aufnahme von Mieterstrommodellen und die Pflicht zu Solaranlagen auf Neubauten. Gleichzeitig warnte er davor, die Reformen durch Debatten über Flächennutzung – etwa zwischen Landwirtschaft und Solarparks – auszubremsen. Müller unterstrich zudem die wachsende Bedeutung der Photovoltaik und verwies darauf, dass sinkende Kosten Solarstrom deutlich wettbewerbsfähiger gemacht hätten.

Die EEG-Novelle soll Wind- und Solarprojekte nach Jahren des zögerlichen Fortschritts beschleunigen. Müllers Unterstützung spiegelt die breite Optimismus in der Branche wider. Werden die Änderungen zügig umgesetzt, könnten sie Deutschland helfen, seine Ziele im Bereich erneuerbare Energien effizienter zu erreichen.

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