Münster startet Schwimmprojekt für Geflüchtete mit interkulturellem Ansatz
Juan MentzelMünster startet Schwimmprojekt für Geflüchtete mit interkulturellem Ansatz
Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten, sich im Wasser sicherer zu fühlen
Die Initiative, getragen vom Verein SwimSportTank e.V., bietet Kurse für Kinder, Frauen und erwachsene Männer an, die in der Unterkunft ZUE Münster leben. Lokale Organisationen und die Stadt haben sich zusammengeschlossen, um die Schwimmstunden zu ermöglichen.
Die Kurse sind Teil des Integrationspilotprojekts und werden von der Sparkasse Münsterland Ost unterstützt. Die Bank stellte Mittel bereit, um den reibungslosen Ablauf des Programms zu gewährleisten. Mechtild Pieper, Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland Ost, betonte, dass Schwimmen eine Schlüsselkompetenz sei, die Menschen neue Chancen eröffne.
Die Stadt Münster sprang ein, indem sie das Hallenbad in Roxel als vorübergehende Trainingsstätte zur Verfügung stellte. Dadurch konnte SwimSportTank e.V., ein lokaler Verein, Schwimmkurse für Bewohner der ZUE Münster anbieten. Anke Sundermeier, eine qualifizierte Trainerin der Gruppe, leitet die Einheiten für geflüchtete Kinder, Frauen und erwachsene Männer.
Ein besonderer Pluspunkt des Programms ist sein interkultureller Ansatz: Das Ausbildungsteam spricht viele der Muttersprachen der Teilnehmenden, was ihnen das Einleben erleichtert. Stefan Centeno Hüttemann, Vertreter der Bezirksregierung, dankte SwimSportTank, der Stadt und der Sparkasse Münsterland Ost für die gelungene Zusammenarbeit, die das Projekt erst möglich gemacht habe.
Münster verfügt bereits über Erfahrung mit groß angelegten Schwimmprogrammen. Im Rahmen der Landesinitiative "NRW kann schwimmen!" haben in den vergangenen Jahren über 5.000 Viert- und Fünftklässler der Stadt das Schwimmen erlernt.
Die Kurse im Roxeler Hallenbad geben Geflüchteten die Möglichkeit, eine wichtige Lebenskompetenz zu erwerben. Mit finanzieller Unterstützung, einem engagierten Team und einem passenden Veranstaltungsort leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zur Integration. Die Schwimmstunden laufen im Rahmen weiterer Maßnahmen fort, die Neuankömmlingen den Einstieg in die Gemeinschaft erleichtern sollen.






