21 March 2026, 02:31

München verlangt erstmals Gebühren für Cathy Hummels' WiesnBummel

Ein kleines rotes Dach mit einem Riesenrad davor, umgeben von Menschen und Festobjekten, vor Häusern, Bäumen und einem bewölkten Himmel während des Oktoberfests in München, Deutschland.

München verlangt erstmals Gebühren für Cathy Hummels' WiesnBummel

Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt hat die Stadt München von Cathy Hummels eine Gebühr für ihren jährlichen WiesnBummel erhoben. Die beliebte Oktoberfest-Tradition, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, war bisher ohne Lizenzkosten durchgeführt worden. Die neue Regelung markiert einen Wandel in der Handhabung kommerzieller Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Volksfest.

Der WiesnBummel hat sich zu einem prominenten Treffpunkt entwickelt, der Prominente wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher anzieht. Hummels nutzt die Veranstaltung, um ihre Marke Events by CH zu stärken und kooperiert dabei mit großen Unternehmen für Werbekampagnen.

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München verlangt nun von Influencern, die mit Oktoberfest-Aktivitäten Gewinne erzielen, Lizenzgebühren. Die Stadt will damit die Marke des Festes schützen und dessen Erhalt finanzieren. Obwohl für ähnliche Veranstaltungen in der Vergangenheit keine Gebühren öffentlich dokumentiert wurden, ist Hummels' Ausgabe 2024 die erste, die mit Kosten belegt wird.

Trotz der neuen Abgabe bezeichnete Hummels das Verhältnis zur Stadt als positiv. Die genaue Summe wollte sie nicht nennen, zeigte sich aber begeistert von künftigen Zusammenarbeit. Beamte deuteten an, solche Partnerschaften auf andere Influencer auszuweiten, um eine faire und vorteilhafte Kooperation zu gewährleisten.

Die Gebühr steht für einen neuen Umgang mit kommerziellen Events auf dem Oktoberfest. Sie spiegelt Münchens Bemühungen wider, Tradition und finanzielle Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Künftige Ausgaben des WiesnBummels und ähnlicher Treffen könnten diesem Modell folgen.

Quelle