Gewalttätiger Syrer attackiert Kontrolleur in Regionalzug und zerstört Handy
Franka MeisterGewalttätiger Syrer attackiert Kontrolleur in Regionalzug und zerstört Handy
Ein 22-jähriger Syrer muss sich wegen mehrerer Vorwürfe vor Gericht verantworten, nachdem es auf einem Regionalzug zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem Fahrkartenkontrolleur gekommen war. Der Vorfall begann, als der Mann kein gültiges Ticket vorzeigen konnte und sich weigerte, den Waggon zu verlassen.
Die Bundespolizei griff später ein und nahm ihn am Bahnhof Kehl zur weiteren Veranlassung fest.
Die Konfrontation hatte begonnen, als der Kontrolleur den Mann in der Nähe von Willstätt-Legelshurst nach seinem Ticket fragte. Da er keinen Nachweis über die Bezahlung erbringen konnte, wurde er aggressiv und verweigerte das Verlassen des Zuges. Zunächst beschimpfte er den Kontrolleur verbal, bevor sich die Situation weiter zuspitzte.
Es kam zu einem handgreiflichen Streit, als der Mann die Tür mit seinem Fahrrad blockierte. Während des Gerangels schlug er dem Kontrolleur das Handy aus der Hand, riss es an sich und warf es zu Boden. Anschließend trat er mehrmals auf das Gerät, bis es beschädigt war.
Bundespolizisten trafen am Einsatzort ein und hinderten den Mann daran, seine Fahrt fortzusetzen. Sie brachten ihn zur Dienststelle am Bahnhof Kehl. Die Behörden haben ihn inzwischen wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Beförderungserschleichung angeklagt.
Weder die Deutsche Bahn noch Verkehrsverantwortliche haben seit dem Vorfall am 24. Juli 2024 Stellung genommen oder neue Sicherheitsmaßnahmen für ähnliche Zwischenfälle in der Region angekündigt.
Dem Mann drohen nun juristische Konsequenzen für sein Verhalten im Zug. Laut Polizeiberichten umfassen die Anklagepunkte Gewaltanwendung, Drohungen und Zerstörung von Eigentum. Der Fall wird nun durch die deutsche Justiz weiterverfolgt.






