MTV Wolfenbüttel und Stadt streiten um gesperrten Hauptplatz im Meesche-Sportpark
Franka MeisterMTV Wolfenbüttel und Stadt streiten um gesperrten Hauptplatz im Meesche-Sportpark
Streit zwischen MTV Wolfenbüttel und Stadtverwaltung um Sperrung des Hauptplatzes im Meesche-Sportpark
Zwischen dem MTV Wolfenbüttel und der Stadtverwaltung ist ein Streit über die Schließung des Hauptspielplatzes im Meesche-Sportpark entbrannt. Die Spieler des Vereins werfen der Stadt vor, die Anlage überstürzt gesperrt zu haben. Die Stadt weist jede Schuld von sich und führt Kommunikationsdefizite als Ursache des Problems an.
Im Mai hatte die Stadtverwaltung die örtlichen Sportvereine, darunter auch den MTV Wolfenbüttel, um die Nennung wichtiger Termine gebeten. Da keine klaren Angaben zum Saisonende des Vereins oder zum Beginn des Trainings vorlagen, plante die Stadt Wartungsarbeiten für den 8. Juni an.
Erst nach Beginn der Sanierung gab die Sportleitung des MTV Wolfenbüttel freundschaftliche Testspiele bekannt. Die Sperrung des Platzes durchkreuzte die Vorbereitungen auf die kommende Landesliga-Saison, sodass einige Freundschaftsspiele abgesagt werden mussten. Die Mannschaft hielt ihre erste Trainingseinheit stattdessen in Adersheim ab.
Die Stadt betont, dass dem Verein weiterhin alternative Plätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung stünden. Zudem habe sie trotz organisatorischer Herausforderungen einen vorzeitigen Zugang zum Hauptplatz ab dem 14. Juli ermöglicht.
Für die Zukunft fordert die Stadtverwaltung eine professionellere und transparentere Kommunikation seitens des MTV Wolfenbüttel, um ähnliche Konflikte zu vermeiden. Bedauert wird zudem, dass der Verein ohne Abstimmung mit dem gesamten Vorstand an die Öffentlichkeit gegangen sei. Die Verwaltung lehnt es ab, für mögliche finanzielle Verluste des Vereins Verantwortung zu übernehmen.
