20 March 2026, 21:00

Ministerialdirektor Schneider besucht Bauprojekt "Marienhöhe" in Buchen und diskutiert digitale Planungstools

Luftaufnahme eines Wohnviertels mit Häusern, Bäumen, Gras, Straßen und Fahrzeugen.

Ministerialdirektor Schneider besucht Bauprojekt "Marienhöhe" in Buchen und diskutiert digitale Planungstools

Dr. Christian Schneider, Ministerialdirektor im Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnen, besuchte am 26. September 2025 das Landratsamt Neckar-Odenwald. Während seines Besuchs informierte er sich über das Bauprojekt "Marienhöhe" in Buchen – das größte Wohnbauvorhaben der Stadt in den letzten Jahren – und diskutierte die Bedeutung digitaler Werkzeuge in der modernen Vermessung und Planung.

Der Besuch begann mit einer Führung durch die untere Vermessungsbehörde, wo Mitarbeiter ihre Arbeit vorstellten. Zu den Aufgaben gehören die Führung des Liegenschaftskatasters, die Durchführung von Vermessungen sowie die Betreuung von Flurbereinigungsverfahren. Dr. Schneider konnte sich zudem moderne Methoden wie den Einsatz von Drohnen für präzise Messungen veranschaulichen lassen.

Auf dem Gelände der "Marienhöhe" in Buchen besichtigte er den Baufortschritt an mindestens zwei Bungalows mit Doppelgaragen. Zwar ist die genaue Zahl der geplanten Wohneinheiten noch unklar, doch gilt das Projekt als zentrales Vorhaben für die Region. Die untere Vermessungsbehörde spielte dabei eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung.

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Dr. Schneider betonte im Anschluss die Bedeutung von Geobasisdaten für digitale Arbeitsprozesse, standortbezogene Informationen und die Erstellung digitaler Zwillinge. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit von Reformen im Landesbaurecht, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Seine "Bauturbo"-Initiative zielt darauf ab, die Bauleitplanung durch die Aktualisierung fachspezifischer Vorschriften zu straffen.

Der Besuch zeigte, wie digitale Systeme – etwa die neuen Liegenschaftsakten – den Zugang zu Grundbuchdaten im gesamten Land verbessern. Mit Reformen und modernen Vermessungsmethoden wollen die Verantwortlichen Planungsprozesse effizienter gestalten und schneller Wohnraum schaffen. Das Projekt "Marienhöhe" dient dabei als praktisches Beispiel für diese Bestrebungen.

Quelle