25 April 2026, 04:32

Mieterverein Pforzheim erhöht Beiträge nach 40 Jahren erstmals wieder

Eine Liniengrafik, die das Verhältnis von Wohnungspreisen zum Pro-Kopf-Einkommen in verschiedenen Großstädten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Mieterverein Pforzheim erhöht Beiträge nach 40 Jahren erstmals wieder

Mieterverein Pforzheim erhöht Mitgliedsbeiträge für langjährige Mitglieder nach fast 40 Jahren ohne Anpassung

Nach nahezu 40 Jahren ohne Erhöhung hat der Mieterverein Pforzheim die Mitgliedsbeiträge für langjährige Mitglieder angehoben. Der Beschluss fällt in eine Zeit, in der die Nachfrage nach Wohnungsberatung steigt und bezahlbarer Wohnraum in Städten immer knapper wird. Mitglieder mit einer Zugehörigkeit von mehr als sechs Jahren müssen künftig höhere Jahresbeiträge zahlen.

Auf der Jahresversammlung schlug der Vorstand des Vereins vor, die Beiträge für Mitglieder ab dem siebten Jahr zu erhöhen. Der neue Satz steigt von 30 auf 42 Euro pro Jahr. Die letzte Anpassung für diese langjährigen Mitglieder datiert aus dem Jahr 1987.

Der Vorschlag wurde ohne Widerspruch angenommen. Mehr als die Hälfte der 6.172 Vereinsmitglieder – konkret 56 Prozent – sind seit acht Jahren oder länger dabei. Diese Gruppe wird nun von der Beitragserhöhung betroffen sein.

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Udo Casper, der Landesgeschäftsführer, wies auf den zunehmenden Druck im städtischen Wohnungsmarkt hin. Bezahlbarer Wohnraum werde immer seltener, so Casper. Gleichzeitig bietet der Verein weiterhin eine angesehene Beratungsdienstleistung an, deren Nachfrage stark gestiegen ist.

Die Beitragsanpassung markiert die erste Erhöhung für langjährige Mitglieder seit Jahrzehnten. Sie spiegelt sowohl den wachsenden Bedarf an Mieterschutz als auch die Herausforderungen wider, bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Die 6.172 Mitglieder des Vereins zahlen künftig gestaffelte Beiträge – abhängig von ihrer Mitgliedschaftsdauer.

Quelle