Pistorius räumt Fehler ein – doch die Wehrdienst-Reform kommt gut an
Franka MeisterPistorius räumt Fehler ein – doch die Wehrdienst-Reform kommt gut an
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Fehler in den neuen Regelungen für den Wehrdienst eingeräumt. Dennoch zeigt er sich zufrieden mit der bisherigen Resonanz der Bevölkerung auf das Vorhaben. Im Januar waren Fragebögen verschickt worden, um Rückmeldungen zum geplanten System zu sammeln.
Der Fehler betraf eine technische Unstimmigkeit in den Bestimmungen für die Genehmigung längerer Auslandsaufenthalte. Pistorius erklärte, dass die Ungenauigkeit während des Gesetzgebungsverfahrens übersehen worden sei. Mittlerweile habe er jedoch Pläne zur Korrektur bestätigt.
Die Fragebögen waren zu Jahresbeginn versandt worden, wobei den Empfängern vier Wochen Zeit für die Beantwortung eingeräumt wurden. Pistorius rechnet nun damit, im Laufe des Sommers detaillierte Auswertungen der Rückläufe vorlegen zu können. Seine Äußerungen deuten auf eine positive Einschätzung der frühen Beteiligung an den Wehrdienstplänen hin.
Der Verteidigungsminister wird die vollständigen Umfrageergebnisse in den kommenden Monaten veröffentlichen. Zudem sollen die berichtigten Regelungen finalisiert werden, bevor das System in die Umsetzung geht. Die Behörden werten weiterhin die Rückmeldungen aus, während das Vorhaben voranschreitet.






