Massencrash auf der A6: Drei Autos kollidieren bei Viernheim
Massencarambolage auf der A6 zwischen Viernheim und Mannheim
In den frühen Morgenstunden des Freitags kam es auf der Autobahn A6 zwischen Viernheim und Mannheim zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen, der den Verkehr erheblich beeinträchtigte. Gegen 2:00 Uhr waren drei Autos in den Vorfall verwickelt, woraufhin vorübergehend Spuren gesperrt werden mussten. Schwerverletzte gab es nicht, doch zwei Fahrer wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Auslöser des Zusammenstoßes war ein 23-jähriger Hyundai-Fahrer, der in Höhe des Rasthofs Linsenbühl plötzlich nach rechts ausscherte. Sein Wagen prallte gegen eine Leitplanke, drehte sich zurück auf die Fahrbahn und blieb quer in der mittleren Spur stehen.
Ein 22-jähriger Nissan-Fahrer kollidierte daraufhin mit dem stehenden Hyundai, der dadurch gegen eine Betonschutzwand geschleudert wurde. Gleichzeitig versuchte ein 24-jähriger Land-Rover-Fahrer, dem Hyundai auszuweichen, und stieß dabei mit dem Nissan zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls entstanden an Hyundai und Nissan jeweils wirtschaftliche Totalschäden in Höhe von schätzungsweise 25.000 Euro, während der Land Rover Schäden von rund 5.000 Euro davontrug.
Auch die Fahrbahnbegrenzungen und Leitplanken wurden stark beschädigt; die Reparaturkosten belaufen sich auf etwa 10.000 Euro. Der Verkehr war über mehrere Stunden beeinträchtigt, doch bis 4:54 Uhr konnte die Autobahn wieder vollständig freigegeben werden.
Verletzte gab es bei dem Unfall zwar nicht, doch die beiden jüngeren Fahrer wurden zur Kontrolle in Krankenhäuser gebracht. Die Bilanz der Kollision fällt dennoch kostspielig aus: Die Schäden an Fahrzeugen und Infrastruktur summieren sich auf über 60.000 Euro. Wie lange die Straße genau gesperrt war, geht aus den offiziellen Berichten nicht eindeutig hervor.






