18 June 2026, 12:31

Linke verurteilt Stalin-Verherrlichung und antisemitische Hetze in Jugendverband

Schwerdtner distanziert sich von der Linken Jugend

Linke verurteilt Stalin-Verherrlichung und antisemitische Hetze in Jugendverband

Die Führung der Linken hat umstrittene Äußerungen von Mitgliedern ihres Jugendverbandes Linksjugend [’solid] scharf verurteilt. In den Aussagen wurde unter anderem Stalinismus, die DDR und antisemitische Kommentare über Israel verherrlicht. Die Parteispitze reagierte umgehend mit öffentlicher Distanzierung und Forderungen nach Konsequenzen.

Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hatten Funktionäre der Linksjugend [’solid] in einem internen Forum historische Figuren wie Stalin und Mao Zedong gepriesen. Zudem wurden die ehemalige DDR positiv dargestellt. Daneben teilten Mitglieder ein Bild der israelischen Flagge mit dem Spruch „Tod Israel“ und verbreiteten antisemitische Hetze im Netz.

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Parteivorsitzende Ines Schwerdtner verurteilte die Äußerungen auf das Schärfste. Die Berliner Landesvorsitzenden der Linken, Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer, forderten umgehende Maßnahmen gegen die Verantwortlichen. Der Fraktionschef in Thüringen, Christian Schaft, verlangte eine offizielle Verurteilung auf dem nächsten Bundesparteitag.

Mittlerweile hat sich die Linksjugend [’solid] von den Vorfällen distanziert und sich von der DDR sowie ähnlichen Systemen losgesagt. Die Parteiführung der Linken prüft unterdessen die Vorwürfe und treibt Sanktionen voran. Die Linke geht entschlossen gegen die Kontroverse vor – mehrere Landespolitiker zeigten sich empört über die Aussagen. Ziel der Partei ist es, sicherzustellen, dass solche Positionen innerhalb der eigenen Reihen nicht unwidersprochen bleiben.

Quelle