24 May 2026, 08:29

Krankenhauspersonal protestiert gegen umstrittenen Krankenversicherungs-Gesetzentwurf

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Krankenhauspersonal protestiert gegen umstrittenen Krankenversicherungs-Gesetzentwurf

Krankenhausmitarbeiter und Gewerkschaftsmitglieder protestieren gegen einen geplanten Gesetzesentwurf zur Finanzierung der Krankenversicherung. Sie befürchten, dass das Vorhaben die Arbeitsbedingungen verschlechtern und zu Stellenabbau führen wird. Eine außerordentliche Versammlung wurde einberufen, um ihre Forderungen vor der Abstimmung im Bundestag voranzutreiben.

Im Mittelpunkt der Proteste steht ein Gesetzentwurf, der die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung reformieren soll. Beschäftigte, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi argumentieren, dass dies zu schlechteren Arbeitsbedingungen und Entlassungen führen werde. Auch Krankenhausträger haben Bedenken hinsichtlich der möglichen Folgen geäußert.

Eine zentrale Forderung lautet, dass der Bundestag das Gesetz in seiner aktuellen Form ablehnen muss. Um ihren Widerstand zu unterstreichen, findet am Donnerstag um 8 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Eingeladen sind unter anderem Clemens Hoch, Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz, sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr wird im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion stattfinden. Damit soll vor einer endgültigen Entscheidung weitere Aufmerksamkeit für die Anliegen der Belegschaft geschaffen werden.

Die Proteste und die Versammlung fallen in die Phase, in der der Bundestag über das umstrittene Gesetz abstimmen wird. Mitarbeiter und Gewerkschaften fordern, den Entwurf abzulehnen, sofern nicht grundlegende Änderungen vorgenommen werden. Ihre Kampagne umfasst sowohl direkte Gespräche mit Abgeordneten als auch öffentliche Aktionen, um ihre Position zu untermauern.

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