Jugendbad Burgfarrnbach droht 2026 die endgültige Schließung wegen hoher Kosten
Juan MentzelJugendbad Burgfarrnbach droht 2026 die endgültige Schließung wegen hoher Kosten
Jugendbad Burgfarrnbach in Fürth steht vor der endgültigen Schließung
Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein bekanntes Freibad in Fürth, könnte für immer schließen. Aufgrund steigender Kosten und rückläufiger Besucherzahlen haben Stadtverantwortliche über die Zukunft der Anlage abstimmen lassen. Die endgültige Entscheidung wird am 10. Juni 2026 im Finanz- und Verwaltungsausschuss beraten.
Die Besucherzahlen des Bades sind stark eingebrochen: 2025 wurden nur noch 275 Gäste registriert. Gleichzeitig sind dringende Reparaturen nötig, darunter die Behebung eines defekten Wassersystems, das große Mengen Wasser verliert. Allein diese Maßnahme könnte bis zu 50.000 Euro kosten.
Insgesamt benötigt die Anlage mindestens 165.000 Euro für Sicherheitsmängel und Instandhaltungsarbeiten. Zudem gestaltet sich die Personalsituation schwierig, nachdem eine spezialisierte Fachkraft, die zuvor für das Jugendbad zuständig war, weggefallen ist.
Trotz dieser Probleme bleibt das Bad ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft. Allerdings fehlt die nötige Ausstattung für regulären Schwimmunterricht. Die Verwaltung schlägt nun vor, das Bad dauerhaft zu schließen und alternative Nutzungsmöglichkeiten zu prüfen – etwa die Erweiterung des Außenbereichs der benachbarten Schule oder die Anlage eines Schulgartens.
Die CSU lehnt die Schließung ab und argumentiert, das Bad sei ein wichtiger und geschätzter Begegnungsort für junge Menschen in der Gemeinde.
Der Finanz- und Verwaltungsausschuss wird den Vorschlag am 10. Juni 2026 behandeln. Falls der Beschluss fällt, wird das Bad geschlossen, und die Stadt wird ein Konzept für die Nachnutzung des Geländes erarbeiten. Die Entscheidung wird sowohl den Haushalt als auch die Jugendlichen vor Ort betreffen, für die das Bad ein zentraler Treffpunkt ist.






