18 April 2026, 14:37

Iveco übernimmt Nikola-Elektro-Lkw-Sparte und gründet EVCO in Ulm

Schwarzes und weißes Foto eines Elektromotors und eines Lastwagens in einer Fabrik mit Maschinen, Säulen und einem Dach, mit Text unten.

Iveco übernimmt Nikola-Elektro-Lkw-Sparte und gründet EVCO in Ulm

Iveco hat die Übernahme der Elektro-Lkw-Sparte von Nikola am Standort Ulm abgeschlossen. Der Deal, der zu den im Mai bekannt gegebenen Bedingungen finalisiert wurde, markiert eine bedeutende strategische Wende für beide Unternehmen. Iveco ist nun alleiniger Eigentümer des Geschäftsbereichs, der unter einem neuen Namen firmieren wird.

Im Rahmen der Vereinbarung zahlte Iveco 35 Millionen US-Dollar und erhielt im Gegenzug 20 Millionen Nikola-Aktien. Damit sichert sich der Konzern die dauerhafte Kontrolle über das bisher gemeinsam mit Nikola betriebene Joint Venture in Deutschland. Die bisher als Nikola Iveco Europe bekannte Einheit wird künftig unter dem Namen EVCO agieren und alle Bezüge zur Marke Nikola aufgeben.

Nikola hingegen liquidiert unterdessen die Vermögenswerte von Romeo Power, einem US-amerikanischen Batteriehersteller, den das Unternehmen erst vor weniger als einem Jahr übernommen hatte. Ein Verkauf des Geschäftsbereichs war bereits im Mai 2023 in Erwägung gezogen worden. Diese Schritte deuten auf Nikolas Rückzug aus dem europäischen Markt hin, während Iveco gleichzeitig seine Position im Bereich Elektro-Lkw stärkt.

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Der Deal festigt Ivecos Kompetenzen im Bereich elektrischer Nutzfahrzeuge, insbesondere bei batteriebetriebenen Lkw und Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen. EVCO wird künftig als eigenständige Einheit unter der Führung von Iveco operieren. Nikola, das sich aus dem Joint Venture zurückgezogen hat, setzt unterdessen die Umstrukturierung seiner verbleibenden Assets fort.

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