05 May 2026, 12:36

Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Verbindungen eines Kampfstudios

Gruppe von Menschen mit einem Banner "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einer Stange, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Hunderte protestieren in Halle gegen rechtsextreme Verbindungen eines Kampfstudios

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Samstag vor dem Hauptbahnhof von Halle, um gegen ein Kampfstudio mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene zu protestieren. Die von der antifaschistischen Gruppe Daumen runter organisierte Kundgebung richtete sich gegen die Gladiator Fight Academy, die Kritiker als Treffpunkt für extremistisches Netzwerken und die Anwerbung neuer Anhänger sehen.

Der Protest erfolgte, nachdem die Betreiber des Studios in Teutschenthal die Premiere ihrer Gladiator Fight Series veranstaltet hatten. Die Veranstaltung in einem städtischen Kultur- und Gemeinschaftszentrum zog ein Publikum mit mutmaßlichen rechtsextremen Bezügen an. Unter den Teilnehmern befand sich auch Paul Backmund, ein AfD-Kandidat für die anstehende Landtagswahl.

Zum Kernteam des Studios gehört Theo Weiland, ein bekannter deutscher Kämpfer und ehemaliger Anführer des Jungsturm Erfurt. Eine weitere Person mit Verbindungen zur Einrichtung ist Christopher Henze, dem Kontakte zur rechtsextremen Hooligan-Szene des 1. FC Lokomotive Leipzig nachgesagt werden. Hans Krüger, ein Nachwuchstrainer im Studio, tritt ebenfalls bei dessen Veranstaltungen an und ist Anhänger von Energie Cottbus.

Die Demonstranten skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unseren Kiezen!“ und forderten die Schließung der Gladiator Fight Academy. Die Kundgebung lenkte die Aufmerksamkeit auf die Rolle des Studios bei rechtsextremen Aktivitäten und dessen Nutzung öffentlicher Räume für Veranstaltungen.

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Die Demonstration spiegelt den wachsenden Widerstand gegen die Aktivitäten des Studios und seine mutmaßlichen extremistischen Verbindungen wider. Mit Personen wie Weiland, Henze und Krüger im Umfeld unterstreicht der Protest die anhaltenden Spannungen zwischen antifaschistischen Gruppen und rechtsextremen Netzwerken in der Region.

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