27 March 2026, 10:31

Heidelberg und Mannheim fusionieren ihre medizinischen Fakultäten bis 2027

Schwarzes und weißes Foto von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des Medizinischen Departments" liest.

Heidelberg und Mannheim fusionieren ihre medizinischen Fakultäten bis 2027

Die Universität Heidelberg wird ihre beiden medizinischen Fakultäten in Heidelberg und Mannheim bis Januar 2027 zusammenführen. Die Fusion, die bereits Anfang nächsten Jahres starten soll, zielt darauf ab, eine der größten medizinischen Fakultäten Deutschlands zu schaffen. Vertreter beider Einrichtungen betonen das Potenzial, Forschung, Lehre und klinische Versorgung zu stärken.

Durch den Zusammenschluss werden die Medizinische Fakultät Heidelberg und die Medizinische Fakultät Mannheim unter einer gemeinsamen Struktur vereint. Dieser Schritt folgt auf Jahre der Zusammenarbeit, darunter der bestehende Innovationscampus Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim. Die fusionierte Fakultät soll Spitzenkräfte aus Medizin und Wissenschaft auf nationaler und internationaler Ebene anziehen.

Beide Fakultäten behalten ihre renommierten Studiengänge bei: MaReCuM in Mannheim und HeiCuMed in Heidelberg. Diese Programme bleiben zentral für die Ausbildung zukünftiger Ärztinnen und Ärzte und sichern die medizinische Versorgung in der Region. Zudem wird die Allianz den Wissensaustausch zwischen Forschung und klinischer Praxis verbessern.

Prof. Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, unterstrich die Bedeutung der Fusion für die strategischen Ziele der Universität. Prof. Dr. Sergij Goerdt, Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim, ergänzte, dass die Partnerschaft das internationale Profil der medizinischen Ausbildung und Forschung in der Region stärken werde. Die Rektorin der Universität Heidelberg begrüßte die Entscheidung und verwies auf die gestärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit als zentralen Vorteil.

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Nun beginnen standortübergreifende Planungen, um die Zukunft der vereinten Fakultät in den Bereichen Forschung, Lehre und Krankenhausbetrieb zu gestalten. Die Fusion soll zudem die Grundlagenforschung fördern und bessere Ressourcen sowie Infrastruktur bieten.

Die neue Fakultät wird offiziell zu Beginn des Jahres 2027 ihre Arbeit aufnehmen. Sie wird zu einem der größten medizinischen Ausbildungs- und Forschungszentren Deutschlands. Die Allianz soll die Gesundheitsversorgung, Bildung und wissenschaftliche Innovation in der gesamten Region voranbringen.

Quelle