09 May 2026, 12:29

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Deckel für steigende Kreisumlage bis 2026

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das 'Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Wohlhabende und große Unternehmen.'

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Deckel für steigende Kreisumlage bis 2026

Grevenbroicher Bürgermeister Klaus Krützen fordert finanzielle Entlastung für Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss. Er argumentiert, dass die steigende Kreisumlage – eine jährliche Pflichtabgabe an den Kreis – die kommunalen Haushalte übermäßig belastet. Ohne Änderungen drohten, so seine Warnung, weitere Kürzungen bei essenziellen Dienstleistungen und zukünftigen Investitionen.

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Die Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss müssen die Kreisumlage jährlich entrichten, um kreisweite Aufgaben zu finanzieren. Zwar kommt das Geld regionalen Infrastrukturprojekten zugute, doch die Kommunalpolitiker betonen, dass die Mittel vor Ort dringend benötigt werden. Schulen, Kitas, Straßen und soziale Programme stehen vor Einsparungen, da die Abgabe kontinuierlich steigt.

Bürgermeister Krützen unterstützt nun Forderungen der Kommunalverbände nach einem strikten Sparplan. Er verlangt vom Kreis, ein verbindliches Zwei-Prozent-Sparziel im Haushalt durchzusetzen. Dies, so seine Überzeugung, würde die wachsende Belastung für Städte wie Grevenbroich begrenzen.

Doch das Problem verschärft sich bis 2026 weiter: Prognosen zeigen, dass die Gewerbesteuereinnahmen Grevenbroichs dann die Kreisumlage nicht mehr vollständig decken werden. Krützen betont, dass stabile Kommunalfinanzen nicht nur für die Aufrechterhaltung von Dienstleistungen, sondern auch für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt entscheidend seien. Sein Vorschlag sei eine faire, solidarische Lösung, um die Lebensqualität im gesamten Kreis zu sichern.

Die Forderungen des Bürgermeisters spiegeln die wachsende Spannung zwischen regionalen Finanzbedürfnissen und kommunalen Spielräumen wider. Setzt der Kreis das Sparziel um, könnten die Gemeinden wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten für eigene Prioritäten erhalten. Ohne Gegenmaßnahmen wird die Kreisumlage jedoch weiterhin Gelder von Schulen, Straßen und sozialer Unterstützung in Städten wie Grevenbroich abziehen.

Quelle