26 March 2026, 12:33

Freiburger Uni erlässt 50 iranischen Studierenden die Studiengebühren im Sommersemester 2026

Plakat, das kostenlose Nutzung über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen tragen.

Freiburger Uni erlässt 50 iranischen Studierenden die Studiengebühren im Sommersemester 2026

Die Universität Freiburg wird im Sommersemester 2026 für etwa 50 iranische Studierende die Studiengebühren erlassen. Der Schritt erfolgt, nachdem die finanzielle Unterstützung aus dem Iran aufgrund der zunehmenden Spannungen im Land zusammgebrochen ist. Viele Studierende sehen sich nun im Ausland mit schweren finanziellen Notlagen konfrontiert.

Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen normalerweise 1.500 Euro pro Semester. Doch die Universität sprang ein, nachdem iranische Studierende keinen Zugang mehr zu Geldern ihrer Heimatregierung hatten. Die zuständigen Stellen bearbeiteten alle Anträge auf Gebührenbefreiung zügig und genehmigten sie nach den Regeln für akute Härtefälle.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat andere Hochschulen in der Region aufgefordert, diesem Beispiel zu folgen. Sie forderte die Einrichtungen auf, einfache und schnelle Lösungen für Betroffene zu schaffen. Unterdessen leisten die Studierendenwerke Nothilfe, darunter Härtefallstipendien, um bedürftigen Studierenden bei der Deckung ihrer Grundkosten zu helfen.

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Die Entscheidung entlastet rund 50 iranische Studierende in Freiburg für das kommende Semester finanziell. Durch Beratungsangebote und den Gebührenerlass soll verhindert werden, dass sie ihr Studium unterbrechen müssen. Ohne diese Maßnahmen hätten viele Schwierigkeiten, ihre Ausbildung in Deutschland fortzusetzen.

Quelle